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Aktuelles

Dilingen betet wieder für den Frieden

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Friedensgebet

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Die Zahl der Besucher des durch unsere Gruppe gestallteten Friedensgebetes im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade war überschaubar.
Trotz der ersten Schneeflocken, die vom Himmel fielen, hatten sich doch einige Geflüchtete und Einheimische in der Katharinenkirche eingefunden.

Geflüchtete und Ehrenamtliche trugen ihre Bitten vor, Georg Schrenk konnte in seinen Ausführungen wenig vom Frieden erzählen, sondern nur Hoffnung auf Frieden wecken.

Iryna aus der Ukraine berichtete vom Krieg aber auch, dass sie hier bei uns schon Ruhe und Frieden gefunden hat.

Sr. Judith Harrer gab uns eine interessante Auslegung zum 1. Brief des Apostels Paulus an die Tesalonicher. Mit dem gemeinsamen Vaterunser, dem Friedensgruß und dem Segen durch Pfarrerin  Michaela Launhardt  und Sr. Judith Harrer, endete ein Friedensgebet, das, so die Veranstalter, das mehr Zuspruch verdient hätte.

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Bilder Georg Schrenk

Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Bild 1 Interessierte Teilnhmer innnenDer Dillinger Unterstützergruppe Asyl/Migration war es gelungen, eine Referentin des Netzwerks Unternehmen integrieren Flüchtlinge der DIHK für einen Vortrag in Dillingen zu gewinnen. Yasmin Zein, Projektreferentin, des in Berlin bei der DIHK angeschlossenen Netzwerks, informierte die Teilnehmer/innen im gut besetzten Saal der Kulturkneipe Chili über die Arbeit dieses größten Unternehmensnetzwerk zur Beschäftigung Geflüchteter in Deutschland.

Schwerpunkt ihrer Ausführungen und auch der Diskussion mit den Teilnehmern/innen war insbesondere die interkulturelle Kompetenz, die in Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen und nicht nur dort, vorhanden sein muss.

 Ausgehend vom Kugelwerk der Kulturen von Johann Gottfried Herder[1] bis zum Zwiebelmodell von Geert Hofstede[2] wurden die Kulturen erklärt. Es folgten Hinweise auf die derzeitige Rechtslage die im Grundgesetz (insbesondere Art. 4), dem Gleichbehandlungsgesetz und im Betriebsverfassungsgesetz zu finden sind.

Diese Gesetze müssen in allen Phasen einer Beschäftigung angewendet werden.
Ziel des Gleichbehandlungsgesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Es beschäftigt sich auch mit den Besonderheiten des Tragens von religiösen Symbolen in Schulen und Betrieben. In Betrieben dürfen z.B. religiöse Symbole nur getragen werden, wenn sie den Sicherheits- und Hygienevorschriften entsprechen.

Diskutiert wurde auch über die freie Meinungsäußerung, wie sie der Artikel 5 des Grundgesetzes zulässt. Diese findet jedoch ihre Grenzen in Betrieben, wenn sie Straftatbestände (z.B. fremdenfeindlichen Äußerungen) beinhaltet oder dort wo sich Rückschlüsse auf den Arbeitgeber, sei es durch Äußerung oder Kleidung, ergeben können.

Die Beschäftigung von Flüchtlingen in einem Betrieb wird erleichtert durch die Einbeziehung der Belegschaft in die Integrationsmaßnahmen, durch Mentoren, die die Begleitung des Betroffenen übernehmen, aber auch durch Unterstützungsangebote z.B. Hilfe bei der Wohnungssuche und gemeinsame Veranstaltungen.

Die Referentin stellte auch Beispiele von Äußerungen vor (Wir sind ein Deutscher Betrieb, Flüchtlinge nehmen Arbeitsplätze weg, Die Kunden sind dagegen, Flüchtlinge bekommen Unterstützung wir nicht usw.) und erklärte anschaulich, wie man auf derartige Vorurteile reagieren kann.

Von den über 4200 Betrieben, die Mitglied des Netzwerks sind, wollen 84 % die kulturelle Vielfalt nutzen und 76 % dokumentieren damit ihre soziale Verantwortung.

Nach einer Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stiftung hat sich die Zahl von Flüchtlingen in Engpassberufen seit 2013 verfünffacht.

Ein wichtiger Aspekt, um Flüchtlinge für Betriebe zu rekrutieren sind auch die Möglichkeiten von vereinfachten Bewerbungen, die vorgestellt wurden und in Form einfach zu beantwortenden Kernfragen eine erste Kontaktaufnahme erleichtern.

Alle Betriebe haben die Möglichkeit, Mitglied im Netzwerk, das man im Internet unter www.nuif.de findet, zu werden.

Eine bemerkenswerte Veranstaltung, die die Ehrenamtlichen und teilnehmenden Arbeitgeber mit wichtigen Informationen versorgte.

Es bleibt zu hoffen, dass die Angebote des Netzwerks genutzt werden, um Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit zu bringen, da ansonsten die Integration scheitern kann.

[1] Deutscher Dichter, Theologe und Geschichts- / Kulturphilosoph 1744-1803

[2] Geert Hofstede, niederländischer Kulturwissenschaftler und Sozialpsychologe, 1928-2020

Bild 2 Anerkennung fur die Referentin

10 Jahre ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit - keine Selbstverständlichkeit

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Vor zehn Jahren haben sich einige Einheimische zu einer Unterstützergruppe für ankommende Geflüchtete zusammengeschlossen. Einer der Initiatoren war unter anderem Georg Schrenk, der auch heute noch der Koordinator der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit und der Vereinsvorsitzende der Unterstützergruppe Asyl/Migration in Dillingen ist. An manche Erlebnisse aus den letzten zehn Jahren, positive, aber auch frustrierende, wurde bei der Jubiläumsfeier erinnert.

Oberbürgermeister Frank Kunz und Landrat Markus Müller hoben die Bedeutung der Helfergruppe und ihren Einsatz für die Integration der Geflüchteten in unserer Stadt und im Landkreis hervor. Beide wiesen in ihren Grußworten darauf hin, dass es staatlichen Stellen gar nicht möglich wäre, diese Unterstützung zu leisten.

Der Festredner, Pfarrer Wolfgang Schneck, ehemaliger Dillinger Stadtpfarrer, hatte als Kernthema für seine Ansprache „Mensch- und Menschlichkeit“ genommen. Mensch sein muss wieder mehr Platz in der Denk- und Handlungsweise der Politiker finden.

Beim Podiumsgespräch, das von Judith Zacher moderiert wurde, kam große Dankbarkeit der Geflüchteten zum Ausdruck.
Die beteiligten Ehrenamtlichen, die bereits 2014 tätig waren, hatten als Ziel einfach nur zu helfen und orientiert an Menschenwürde und dem christlichen Liebesgebot den Geflüchteten das Eingewöhnen zu ermöglichen.

Afghanische, eritreische, syrische, somalische und ukrainische Geflüchtete boten an ihren Ständen im Stadtsaal Snacks und Kuchen aus ihren Ländern an. Am eritreischen Stand wurde sogar nach heimischem Rezept aufgebrühter Kaffee zubereitet.

Die Besucher/innen machten davon reichlich Gebrauch und nutzten auch die Möglichkeit, mit Geflüchteten ins Gespräch zu kommen.

Parallel dazu wurden Bilder aus den vergangenen zehn Jahren präsentiert und man konnte auf Plakaten die Originaldokumente aus den ersten Monaten betrachten.

Mögliche sportliche Aktivitäten wurden mit einem Video „Kickboxen“ vorgestellt.


Ein Geflüchteter Familienvater aus der Ukraine berichtetet über seine Erfahrungen seit seiner Ankunft in Deutschland.

Zum Ende der Veranstaltungen dankten die Vorstandsmitglieder der Unterstützergruppe für die Unterstützung ihrer Arbeit und die Vorsitzende des Integrationsbeirats, Khadija Alkhatib brachte den Dank der Geflüchteten zum Ausdruck.

Xaver Käser, Diakon i.R. und aktiver Flüchtlingshelfer, wies noch einmal eindringlich auf das Christuswort in: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt. 25)“

Umrahmt wurde die Veranstaltung mit exzellenten musikalischen Darbietungen durch die Schüler Andrii Liakh, Ukraine, mit Saxophon und Emmanuel Owolabi, Nigeria, mit Trompete.

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Kennenlerntreff geglückt!


Wir alle sprechen die Sprache der Freundschaft war das Motto und insgesamt 30 Ehrenamtliche und Geflüchtete trafen sich im
Café Caristo in Dillingen. Bei Karten und Brettspielen wurde Deutsch gesprochen und damit die Anwendung trainiert.
Allen hat's Spaß gemacht - im September findet wieder ein "Treff" statt. Danke an alle Mitwirkenden, auch wenn, wie so Bürger/innen, die nicht ehrenamtlich bei uns tätig sind, wieder fehlten!

Kennenlernen und Spielen im Caristo

Bild: Ursula Poser

Herausragende Schulische Leistungen von Geflüchteten ausgezeichnet

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 Bild: 1 Auszeichnung von Frau Oluwafunmilayo Owolabi  nach dem Sonntagsgottesdienst in der Christkönigskirche.
(von links nach rechts: Jutta Schrenk, Sr. Clara Mende, Oluwafunmilayo Owolabi, Cornelia Kügel-Merkel, Georg Schrenk und Sr. Judith Harrer)

Seit mehreren Jahren werden besonders gute Schulabschlüsse von Geflüchteten und deren Kindern durch die Unterstützergruppe Asyl/Migration ausgezeichnet.

In diesem Jahr erhielten von der Josef-Anton-Schneller-Mittelschule wegen eines überdurchschnittlichen qualifizierten Hauptschulabschlusses Valeriia Myhera und Andrii Liakh aus der Ukraine einen Preis.

Ausgezeichnet wurde Oluwafunmilayo Owolabi, Geflüchtete aus Nigeria,  für die in der  Ausbildung zur Sozialbetreuerin und Pflegefachkraft gezeigten weit überdurschnittlichen Leistungen.

Oluwafunmilayo Owolabi  war vor Jahren noch von Abschiebung bedroht. Durch den Einsatz von Sr. Clara Mende, dem damaligen Landtagsabgeordneten Johann Häusler und dem Dillinger Ehrenamtskoordinator Georg Schrenk in Zusammenwirken mit dem Ausschuss für Beschwerden und Eingaben des Bayr. Landtages sowie der Härtefallkommission konnte dies verhindert werden.

Nunmehr steht dem Arbeitsmarkt eine Fachkraft zur Verfügung, die dringend gebraucht wird.  

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Bild 2: Sr. Clara Mende mit  Oluwafunmilayo Owolabi

Alle Fotos: Sonja Negrillo

 

Im Dialog einander begegnen, Geflüchtete beim Sozialen Tag des Sailer-Gymnasiums


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Bild 1: Schüler/innen im Gespräch mit Geflüchteten

 

Inzwischen ist es zur Tradition geworden, dass sich die Dillinger Unterstützergruppe Asyl/Migration und Geflüchtete beim Sozialen Tag des Sailer-Gymnasiums einbringen.

Dieses Jahr informierte Georg Schrenk gleich zwei Klassen über die Situation der Geflüchteten im Landkreis, deren Integrationsbemühungen und Schwerpunkte der ehrenamtlichen Unterstützung.

Dank vieler spannender Fragen seitens der Jugendlichen entstand dabei ein Austausch, der auch kritische Punkte nicht aussparte.

Der Dillinger Koordinator der Flüchtlingsarbeit machte unter anderem deutlich, dass er nichts gegen die Abschiebung von ausländischen Straftätern habe, insofern diese zuerst ihre Strafen bei uns verbüßt haben.Es müsse verhindert werden, dass Straftäter straffrei in ihre Herkunftsstaaten zurückkehren nur um dort als Helden gefeiert zu werden.

Mit Blick auf die Situation der Dillinger Geflüchteten regte Schrenk bei den Schülern an, sich mit Nachhilfe für Flüchtlingskinder z.B. in Deutsch in die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit einzubringen.

Anschließend ging es um die Praxis - nicht nur über Geflüchtete sondern auch mit Geflüchteten zu reden, das war das erklärte Ziel der 7. Klasse von Frau Pfister.

Spielerische Sprachangebote der Schüler dienten einem ersten Kennenlernen, was anschließend von den Dillinger Jugendlichen genutzt wurde, um eigenständig mehr von den Neu-Dillingern über ihr Leben zu erfahren.

Anna Helfrich und Ursula Poser von der Unterstützergruppe begleiteten das Projekt tatkräftig. Die Unterstützergruppe Asyl/Migration freut sich über weitere gemeinsame Projekte am "Sailer".



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Bild 2 Schüler/innen und Lehrer/innen sowie Ehrenamtliche, die am Projekt teilnahmen

Bilder: Anna Helferich

Junge Geflüchtete schließen erfolgreich Integrationsklasse im Berufsschulzentum Höchstädt ab

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Auch in diesem Jahr wurde eine stattliche Anzahl von jungen Geflüchteten erfolgreich aus den Berufsintegrationsklassen des Berufsschulzentrums Höchstädt entlassen.

Sie verabschiedeten sich mit einer tollen Schlußveranstaltung von der Schule.

In seinem Grußwort forderte unser Vereinsvorsitzender Georg Schrenk sie zu Mut und Durchhaltevermögen bei der Gestaltung ihrer Zukunft auf.

Gleichzeitig appellierte er an sie, sich von Gewalt und körperlichen Auseinandersetzungen fernzuhalten und jede Art von Extremismus zu meiden.

Unsere Gruppe wird, dort wo wir können, die Absolventinnen und Absolventen auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten.

Offener Brirf der Unterstützergruppe Asyl/Migration, Bezahlkarte

Offener Brief der Unterstutzergruppe Asyl Bezahlkarte

Asyxl-Unterstützergruppe stellt Bezahlkarte in Frage

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