Einladung 25. Rundgespräch am 06. März 2018 mit Stephan Theo Reichel von matteo e.V.

In der Flüchtlingsdebatte gibt es scheinbar nur noch schwarz und weiß. Auf der einen Seite die Flüchtlinge, die hier sind, und die unsere Hilfe benötigen, beim Ankommen, beim Deutschlernen, bei Behördengängen und bei Arbeitserlaubnissen – die ganze Bandbreite dessen, was wir „Integration" nennen. Auf der anderen Seite diejenigen, die meinen, in Deutschland liege das Geld auf der Straße. Sie brauchen ein klares Signal: dass Hilfe zwar selbstverständlich ist, aber selbstverständlich auch auf Seiten der Flüchtlinge Engagement benötigt.

Seit wir Ende 2014 unsere Arbeit aufgenommen haben, hat sich die Lage der Flüchtlinge in Nordschwaben verändert: herrscht anfangs noch eine Aufbruchs- und Willkommensstimmung vor, bestimmten mittlerweile Enttäuschung und Ernüchterung das Bild. An der Basis verteilen sie Flugblätter, an der Spitze lassen sie sich immer wieder neue Möglichkeiten einfallen, Flüchtlingen die Arbeitserlaubnis zu verwehren, sie in Sammelunterkünften zu kasernieren oder sie gleich in Kriegsgebiete wie Afghanistan abzuschieben.

Wo bestehen da noch Chancen für eine christliche Flüchtlingshilfe in Nordschwaben, die nach dem Motto handelt: „Ich bin fremd gewesen und ihr habt mich aufgenommen?" Stephan Theo Reichel, Geschäftsführer des neugegründeten Vereins matteo – Kirche und Asyl wird dazu am 6. März 2018 um 19:30 auf dem 25. Rundgespräch im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich sprechen. In Zusammenarbeit mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde freuen wir uns auf zahlreiche Teilnehmer.

Sie können die Einladung durch Klick auf das Bild als PDF herunterladen. Mehr Informationen zum Verein matteo - Kirche und Asyl e.V. erhalten Sie unter https://matteo-asyl.de/

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