Einladung zum 42. Rundgespräch Afghanistan

Herzliche Einladung zum 42. Rundgespräch am 10. November 2020, bei dem wir endlich, wie lange angekündigt, das Thema "Afghanistan" in den Blick nehmen werden. Wir freuen uns sehr, dass Andreas Hadersdorfer, stellvertretender Kommandeur der Bundeswehr-Kaserne in Dillingen, sein Erscheinen zugesagt hat. Sie können die Einladung durch Klick auf das Bild als PDF herunterladen.

Podiumsdiskussion zu 5 Jahren Wir schaffen das auf dem 41. Rundgespräch

Bei der Podiumsdiskussion mit Ehrenamtlichen, Flüchtlingen und Vertretern aus der Kommunalpolitik wurde deutlich: Fünf Jahre nach Angela Merkels historischem Satz hat Dillingen in der Integration schon viel „geschafft“ – aber noch lange nicht alles. Ein Rundgespräch in Zitaten.

Unter ungewohnten Umständen blicken wir zurück auf unsere Aktivitäten in der Corona-Zeit – und stellen Fragen für die Zukunft

Das 40. Rundgespräch fand erstmals unter Corona-Bedingungen im Stadtsaal statt [Autor: Jan Doria]

Rund 40 Interessierte hatten sich schließlich angemeldet zu unserem 40. Rundgespräch am 23. Juli 2020 um 19:30 Uhr, das „ohne Corona“ schon das 43. gewesen wäre und dank einer Sondergenehmigung der Stadt zum ersten Mal im eigentlich noch gesperrten Stadtsaal abgehalten wurde. Als geladener Gast war Oberbürgermeister Frank Kunz (CSU) zugegen, der uns für unser Engagement dankte und uns eindringlich bat: „Machen Sie weiterhin dafür Werbung, dass die Flüchtlinge sich auch mit einbringen. Wir brauchen mehr Sylvester!“ Kunz nahm damit Bezug auf einen nigerianischen Flüchtling dieses Namens, der sich bei der Dillinger Feuerwehr engagiert und als gut integriert gilt.

Hauptmann Keith Schütz, Oberst a.D. Georg Schrenk, Hauptmann Fabian Wald beim 39. Rundgespräch [Quelle: DonauZeitung, Autor: Manfred Schiedl]

Beim 39. Rundgespräch am 21. Januar 2020 berichteten Hauptmann Keith Schütz und Hauptmann Fabian Wald der Luitpold-Kaserne in Dillingen in anschaulicher und eindringender Weise von den Einsätzen in Mali und im Irak. Aus beiden Staaten haben wir Flüchtlinge in Dillingen. Die Teilnehmer erhielten Eindrücke, die man sonst aus der Medienlandschaft kaum erfährt. Es stach besonders hervor, dass den Soldaten vor ihren Einsätzen auch die nötige interkulturelle Kompetenz vermittelt wird; eine Kompetenz, die nach unseren Erfahrungen bei den Beschäftigten der Behörden, die mit Flüchtlingen zu tun haben, leider nur selten vorhanden ist. "Dieses Rundgespräch war eines der besten", lobte anschließend unser 1. Vorsitzender und Koordinator Georg Schrenk, selbst Oberst a.D. der Bundeswehr.

Teilnehmer des 38. Rundgesprächs/3. Mitgliederversammlung

MdL Johann Häusler (FW) und Oberbürgermeister Frank Kunz (CSU) lobten auf unserer 3. Mitgliederversammlung am 29. November 2019 im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich unser Engagement für Stadt und Landkreis. „Diese Arbeit kann man nicht mit Geld aufwiegen“, sagte Kunz nach der Vorstellung des Jahresberichts durch den Vereinsvorstand, der zeige, „was an Engagement und Herzblut dahintersteckt“.

Einladung zum 38. Rundgespräch

Von Sigmar Gabriel ist, als er noch die harte Oppositionsbank drückte, der Ausspruch überliefert, es könne ja wohl nicht der Gipfel der Volkssouveränität sein, alle vier Jahre zwei Kreuzchen zu machen. An dieses Plädoyer für Volksabstimmungen erinnerte er sich später als Mitglied der Bundesregierung freilich nicht mehr, doch dass es in einer Demokratie auch über Referenden hinaus Möglichkeiten gibt, das Zusammenleben mitzugestalten, das beweisen wir seit fünf Jahren mit unserer Arbeit. Am 29. November um 19:30 Uhr halten wir im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich (Bischof-Hartmann-Ring 1) unsere 3. Mitgliederversammlung ab.

„Gelegentlich entsteht der Eindruck, dass wir der ein oder anderen Behörde lästig geworden sind“, erklärte unser 1. Vorsitzender und Koordinator, Georg Schrenk, vorab. „Viele der Ehrenamtlichen haben sich in jahrelanger Tätigkeit nicht nur Erfahrungen, sondern auch ein profundes Wissen angeeignet“. Damit nimmt die Unterstützergruppe eine wichtige Aufgabe als Teil der Zivilgesellschaft wahr. Das „Eintreten für das Grundrecht auf Menschenwürde und Asyl“ steht auch in unserer Satzung festgeschrieben. „Hilfe an sich ist nicht politisch. Aber Hilfe wird dann politisch, wenn eine Gesellschaft ihre Helfer dazu drängt, eine politische Position einzunehmen, weil beispielsweise Flüchtlinge durch Arbeitsverbote in die Kriminalität abgedrängt werden“, ergänzte Jan Doria, der Medienbeauftragte des Vereins.

Über diese Arbeit wollen wir am 29. November öffentlich Rechenschaft ablegen. Der Jahresbericht werde wie auch in den Jahren zuvor auch im Nachgang der Veranstaltung auf unserer Website öffentlich zugänglich gemacht, kündigte Doria an. Trotzdem "ergeht herzliche Einladung an die interessierte Öffentlichkeit, sich selbst an Bild zu machen“, sagte Schrenk – und sich somit auch vor und nach der Wahl an der Gestaltung unseres Gemeinwesens zu beteiligen.

Die offizielle Einladung zum 38. Rundgespräch finden Sie hier. Unsere Mitglieder haben sie bereits vorab per Post erhalten. Wahlen finden dieses Jahr keine statt, da die Amtszeit des Vorstandes noch bis Ende 2020 dauert.

Zum Thema "Wie politisch darf Flüchtlingshilfe sein?" lesen Sie auch den gleichnamigen Essay.

37. Rundgespräch: Unternehmer aus der Region berichten von erfolgreich ausgebildeten Flüchtlingen, aber auch von den Herausforderungen

Podiumsdiskussion über die Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten in Berufsausbildungen

„Ohne Deutschkenntnisse ist es fast unmöglich, eine Ausbildung zu machen. Dabei hilft es nicht besonders, wenn die Meinung besteht, man könnte auf dem Fußballplatz als ‚Ronaldo‘ Karriere machen. Nur mit harter Arbeit erreicht man den Abschluss“. Das war das Fazit von unserem Vorstandsmitglied, dem ehemaligen Unternehmer Franz Brichta, nach einer Stunde Podiumsdiskussion mit Unternehmern und Berufsschullehrern aus der Region auf dem 37. Rundgespräch am 24. Oktober 2019. „Die Ausbildung in Deutschland ist anspruchsvoller als in den meisten Herkunftsländern“, erklärte Brichta nach der Veranstaltung. „Allein die ‚Fachkunde Metall‘ aus meinem Fachgebiet beispielsweise ist ein 700 Seiten dickes Buch, das ein Industriemechaniker nach 3,5 Jahren im Kopf haben sollte.“ Die Mühe lohne sich aber auch: eine ausgebildete Fachkraft verdiene bis zu 35 % mehr als ein Ungelernter, und in Krisenzeiten verspreche der Berufsabschluss eine höhere Jobsicherheit.

Zeitzeugen berichten beim 36. Rundgespräch in fünf Jahren von ihren multikulturellen Erlebnissen

Jamal Antar, Irmgard Faul, Islam Saiev, Erika Lüters, Louis Omorgbe und Beatrice Wörrle berichteten beim 36. Rundgespräch von ihren Erfahrungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

Einladung zum 35. Rundgespräch

Herzliche Einladung an alle Mitglieder und Unterstützer. Sie können die Einladung durch Klick auf das Bild als PDF herunterladen.

34. Rundgespräch bemängelt Abschreckungspolitik der Staatsregierung / MdB Beate Walter-Rosenheimer (Grüne): „Wenn’s nach uns ginge, würde es anders aussehen!“

Blick in den Saal des Kath. Kirchenzentrums St. Ulrich mit MdL Eva Lettenbauer und MdB Beate Walter-Rosenheimer (beide Bündnis 90/Die Grünen) [Autor: Jan Doria]

Selten war auf einem Rundgespräch so viel geballte politische Prominenz vertreten wie am vergangenen 29. April: mit MdB Beate Walter-Rosenheimer, MdL Eva Lettenbauer und MdL a.D. Christine Kamm (alle Bündnis 90/Die Grünen) konnte unser 1. Vorsitzende und Koordinator der Unterstützergruppe „Asyl/Migration Dillingen a.d.D.“ e.V., Georg Schrenk, neben den Honoratioren der Stadt gleich drei Vertreter der Landes- und Bundespolitik begrüßen. Der Bundeswehroberst außer Dienst ließ es sich nicht nehmen, zu Beginn des mittlerweile 34. Rundgesprächs zu scherzen, er wolle „bis zu seiner Pensionierung“ noch auf die Runde Zahl von 40 Veranstaltungen gelangen.

Die Abgeordneten waren nach Dillingen gekommen, um sich vor Ort und persönlich über die Lage der Flüchtlingshelfer „an der Basis“ zu informieren – wofür leider nur Politiker sehr weniger Parteien den Mut aufbrächten, so Schrenk, der sich auf diese Weise gegen den Vorwurf verteidigte, der Verein habe ganz bewusst nur Vertreterinnen der Grünen eingeladen.

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