Einladung 30. Rundgespräch "Asyl/Migration"

Herzliche Einladung dazu. Weitere Informationen folgen. Sie können die Einladung durch Klick auf das Bild als PDF herunterladen.

Stefanie Hofstetter Ärzte ohne Grenzen 30. Rundgespräch

Einen eindrucksvollen Vortrag mit zahlreichen Bildern erlebten die über 90 Zuhörerinnen und Zuhörer des 30. Rundgesprächs "Asyl/Migration" im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich. Die Hebamme Susanne Hofstetter von Ärzte ohne Grenzen schilderte ihre persönlichen Erfahrungen auf dem Rettungsschiff "Aquarius" im zentralen Mittelmeer vor der libyschen Küste, auf dem sie von Januar bis Mai 2018 eingesetzt war. Das Schiff "Aquarius" wurde seither zum Spielball der europäischen Politik und wird momentan aus politischen Gründen festgehalten, doch Frau Hofstetters Vortrag war ein klares Bekenntnis zum Prinzip der Rettung Schiffbrüchiger, wie es in Artikel 98 des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen festgeschrieben ist. Herzlichen Dank dafür!

28. Rundgespräch

28. Rundgespräch – dieses Mal in lockerer Runde im Albangarten des Kirchenzentrums St. Peter zu Dillingen. Die Stimmung war gut. Wir tauschten uns aus und stellten fest, dass noch viel zu tun ist. Besondere Sorge bereitet uns, dass zwar von Integration viel geredet wird, wir außer den gesetzlichen Mindestaufgaben aber wenig erkennen können. Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die Geflüchteten, die schon mehrere Jahre hier sind, gemäß Amtsdeutsch geringe oder keine Bleibeperspektive haben und jetzt, da es kaum Beschäftigungserlaubnisse für sie gibt, in den Unterkünften vor sich hin vegitieren. Wenn auch manches Gesicht fehlte, weil schon im Urlaub oder keine Zeit, beschloss man derartige Veranstaltungen zu wiederholen. Das Essen kam diesen Mal aus dem Falafel Beirut und schmeckte hervorragend.

Dillinger Flüchtlingshelfer befragen Frank Kunz und Leo Schrell beim 27. Rundgespräch

Der Saal des Kirchenzentrums St. Ulrich in Dillingen war bis auf den letzten Platz gefüllt, als unser 1. Vorsitzender und Koordinator Georg Schrenk die Veranstaltung eröffnete. Beim 27. Rundgespräch "Asyl/Migration" stellten Landrat Leo Schrell (FW) und Oberbürgermeister Frank Kunz (CSU) sich den Fragen der Teilnehmer.
Landrat Leo Schrell erläuterte die derzeitigen und geplanten Maßnahmen zur Integration. Oberbürgermeister Frank Kunz berichtete, dass alle Flüchtlingskinder einen Kindergarten- oder einen Schulplatz erhalten würden. Danach stellten die Teilnehmer Fragen und Stadtpfarrer Wolfgang Schneck moderierte das Geschehen. Die meisten Fragen wurden zur Nichterteilung von Beschäftigungserlaubnissen, den desolaten Wohnungen, die zum Teil angeboten und angemietet werden aber auch die Wartezeiten bei der Beurkundung von Geburtsfällen gestellt. Landrat und Oberbürgermeister beantworteten die Fragen aus ihrer Sicht. Die Zeit reichte gar nicht aus, um alle Fragen zu stellen oder zu beantworten.

Schrenk betonte in seiner Vorstellung der Lage in Dillingen, dass die Flüchtlingshelfer zwar von vielen Seiten Unterstützung erhielten, aber auch vor gewaltigen Herausforderungen stünden. So habe die Zahl der Unterstützer seit 2015 stetig abgenommen. Der stetige Kampf gegen die Behörden, welche beispielsweise die 3+2-Regelung nicht vollständig umsetzen; aber auch die Diskussion mit Flüchtlingen, die sich nicht an Empfehlungen hielten, sei "ärgerlich und frustrierend". Schrenk versprach den Anwesenden jedoch, nicht aufzugeben, und verwies beim Thema Arbeitserlaubnisse auf die Aussagen des Deutschland-Chefs von "Ärzte ohne Grenzen" bei der Verleihung des St.-Ulrichspreises.

Am Schluss war man sich einig, dass die Veranstaltung wiederholt werden sollte.

26. Rundgespräch mit Salah Arafat in Dillingen an der Donau

Was so leicht klingt, gestaltet sich in der Praxis aber schwieriger. Die Unterschiede zwischen der deutschen und der arabischen Arbeitswelt sind enorm. Salah Arafat leistete beim 26. Rundgespräch Aufklärung.

Stephan Theo Reichel beim 25. Rundgespräch in Dillingen an der Donau

Ein Abend voller Antworten: das 25. Rundgespräch mit Stephan Theo Reichel

„Das Kirchenasyl ist die Ultima Ratio. Wir machen das nur, wenn es um Gefahr für Leib, Leben, Menschenwürde geht“. Das sagt nicht irgendwer, das sagt Stephan Theo Reichel, der zuerst für die Evangelische Landeskirche in Bayern drei Jahre lang rund 700 Kirchenasyle betreut hat und nun den neugegründeten Verein „matteo – Kirche und Asyl e.V.“ als Geschäftsführer leitet. Und doch klingt es so, als wolle Reichel seinen eigenen Job am liebsten abschaffen: „Jedes Kirchenasyl ist ein Skandal“. Wie kann das sein? Das 25. Rundgespräch am 06. März 2018 im vollgefüllten Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich gab Antworten.

100 Zuhörer beim 24. Rundgespräch in Dillingen

Friede sei mit dir! Das war eine der Botschaften von Salah Arafat am 1. Februar. Friede zwischen den Kulturen ist Grundvoraussetzung nicht nur für die Lösung internationaler Konflikte, sondern auch für die Integration vor Ort.

Was passiert, wenn zwei verschiedene Kulturen aufeinandertreffen? Eine äußerst spannende Frage. Manchmal kommt es zu Missverständnissen, zu Konflikten gar, doch im Idealfall lernen beide voneinander.
Salah Arafat hat genau dies erlebt. Seit 40 Jahren lebt der gebürtige Palästinenser mit Sohn und Enkeln in Deutschland. Seit einigen Jahren gibt er seine Erfahrungen im Rahmen von Vorträgen weiter. So auch am 1. Februar 2018, als er auf Einladung der Unterstützergruppe „Asyl/Migration Dillingen a. d. D.“ e. V. vor 100 Zuhörern im Kath. Kirchenzentrum sprach. Das Thema: „Sitten und Gebräuche in der islamischen Welt“.

Erste Mitgliederversammlung und 23. Rundgespräch

Blick auf die Teilnehmer des 23. Rundgesprächs

Ein Jahr ist nun seit der Gründung unseres Vereins vergangen. Mit rund 78 Ehrenamtlichen betreuen wir 300 Flüchtlinge von ca. 480 in der Stadt Dillingen. Am 23. November zogen wir in unserer ersten Mitgliederversammlung Bilanz.

Weitere Informationen finden Sie im Jahresbericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2016 und das Geschäftsjahr 2017.

Beim bisher geplanten Termin für die Mitgliederversammlung gab es leider eine Terminkollision. Der Vorstand legte daher einen neuen Termin für die 1. Mitgliederversammlung fest:

23. November 2017, 19:30 Uhr
im
Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich, Dillingen an der Donau

Dort werden alle Vorstands- und Beiratsmitglieder einen kurzen Bericht über ihren Aufgabenbereich abgeben. Eine Neuwahl der Vorstandschaft ist nicht notwendig, da der Vorstand gem. § 9 Abs. 1 der Satzung für zwei Jahre gewählt ist. Die offizielle Einladung samt Tagesordnung finden Sie hier. Unsere Mitglieder melden Beschlussanträge bitte bis zum 17. November 2017 bei unserem 1. Vorsitzenden und Koordinator Georg Schrenk (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.
Neben den Berichten der einzelnen Vorstandsmitgliedern und dem Kassenprüfungsbericht ist der wichtigste Tagesordnungspunkt eine Änderung der Kassenordnung. Die Kassenordnung regelt die Verwendung unserer Spendengelder. Der Vorstand beantragt, dass künftig der Schatzmeister über Beträge bis zu 100 Euro alleine entscheiden darf. Außerdem sollen Darlehen an Flüchtlinge aus dem Spendenkonto jetzt auch für Rechtsanwaltskosten gewährt werden können. Die einzelnen Anträge finden Sie ebenfalls in der Einladung.
Die Versammlung wird mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Da die Mitgliederversammlung ein wichtiges Instrument der demokratischen Kontrolle und Transparenz ist, hoffen wir auf zahlreiches Erscheinen unserer Mitglieder.

22. Rundgespräch debattiert über Gebührenbescheide und Identitätsklärung

Die Dillinger Flüchtlingshelfer bewerten die aktuell erhobenen Unterkunftsgebühren als „unfair“. Beim 22. Rundgespräch am 17. Oktober im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich forderten sie daher eine Neuregelung.

Die von ihrem 1. Vorsitzenden und Koordinator Georg Schrenk vorgestellte Petition mit 150 Unterschriften fordert, die Höhe der Unterkunftsgebühren für arbeitende Flüchtlinge an die ortsüblichen Vergleichsmieten anzupassen. Bisher verlangt der Freistaat Bayern von einem Flüchtling, der ein eigenes Einkommen oder Vermögen vorzuweisen hat, eine pauschale Gebühr in Höhe von 278 Euro pro Monat für den Haushaltsvorstand und 97 Euro für jede weitere Person. Hinzu kommt eine monatliche Gebühr für Haushaltsenergie in Höhe von 33 Euro für den Haushaltsvorstand plus 25 Euro pro weiterem Erwachsenen. Das ergibt einen Quadratmeterpreis von mindestens 18,53 Euro. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Dillingen an der Donau beträgt aber nur neun Euro, in Sozialwohnungen sechs.

Noch dazu erhebt der Freistaat die genannten Gebühren auch rückwirkend ab Einzugsdatum, ohne dass die Flüchtlinge aber beim Einzug darüber informiert worden sind. Die Helfer bezeichnen diesen Zustand als „treuwidrig“ und fordern seine Abschaffung.

Sie können die Petition im Wortlaut hier einsehen. Die Veröffentlichung zog außerdem ein breites Medienecho nach sich, welches Sie im Pressespiegel dokumentiert finden.

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