Bundeswehr-Mannschaft gewinnt 1. Integratives Fußballturnier

Mannschaftsaufstellung mit Georg Schrenk beim 1. Integrativen Fußballturnier in Dillingen/Donau

"Ziel war es eigentlich, dass Flüchtlinge mit Deutschen wöchentlich gemeinsam am Fußballtreff teilnehmen, damit die Integration gefördert wird" sagte unser 1. Vorsitzender und Koordinator Georg Schrenk bei der Begrüßung der Teilnehmer des ersten integrativen Fußballturniers am 29. September 2018. "Flüchtlinge kamen, Deutsche blieben aus".

Drei Stunden sportlicher Wettkampf

Umso größer war die Freude, dass die Ehrenamtlichen zu ihrem Fußballturnier gleich acht Mannschaften begrüßen konnten: sechs Flüchtlingsteams, die „Landkreisbomber“ und eine Mannschaft der Bundeswehr, die nach drei Stunden sportlichem Wettkampf auf dem Kleinfeld als verdienter Sieger vom Platz ging. Die Flüchtlingsmannschaften mit Fantasienamen wie Afghan Boys, Flinke Wiesel, FC Yakar, FC Shahin, ogab oder Äthiopien 1 boten zumeist technisch hochwertige Leistungen, allein es mangelte an der Treffgenauigkeit aufs Tor. Die Sieger revanchierten sich mit einer überraschenden Spende aus eigenen Mitteln zugunsten der Flüchtlingshilfe.

Sport baut Aggressionen ab

Sport ist für die Flüchtlinge, von denen einige keine Arbeitserlaubnis erhielten, eine Möglichkeit Aggressionen zu minimieren. Die sportliche Begegnung leistet daher einen wichtigen Beitrag dazu, soziale Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen. Die Flüchtlingshelfer würden sich daher über eine verstärkte Zahl deutscher Teilnehmer und auch Aufsichtspersonen sehr freuen. Die beiden Mannschaften des Vereins trainieren zurzeit je einmal in der Woche auf dem Sportplatz der Bundeswehr; die Termine finden sich in unserem Terminkalender.

Besuch von MdL Häusler und Dank an Helfer

Besonderes Interesse an der Integration der Flüchtlinge zeigt seit jeher MdL Johann Häusler (FW), der das Fußballturnier mit seinem Besuch beehrte. Häusler brachte damit seine Wertschätzung für den Einsatz der Helferinnen und Helfer zum Ausdruck, deren Arbeit für die gesellschaftliche Teilhabe unabdingbar sei. Ein mutiges Bekenntnis zu einer humanitären Asylpolitik zwei Wochen vor der Landtagswahl.
Schrenk dankte bei der Siegerehrung allen, die das Turnier möglich gemacht hatten: Marcus Jonitz und Heinz Swetelsky, die vier Mannschaften trainierten, Stadtrat Walter Fuchslugger, der Bundeswehr und „Falafel Beirut“ für die Bewirtung.

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