Deutsche Werte sollen Flüchtlinge lernen bei der Integration, heißt es oft. Dazu gehört auch der Umweltschutz, von der sprichwörtlichen Mülltrennung ganz zu schweigen. In Bayern findet dieser Wert traditionell eine ganz besondere Form: das Ramadama. Einmal im Jahr gehen Vereine, Initativen, die Nachbarn von nebenan raus auf die Flur und sammeln ein, was noch nicht den Weg zur ordnungsgemäßen Entsorgung fand. Dieses Jahr beteiligten sich auch erstmals Flüchtlinge an der Aktion. "Man glaubt nicht, was sogenannte aufgeklärte Bürger/innen in die Natur werfen, nur weil sie zu bequem sind, es ordentlich bei den Sammelstellen zu entsorgen", sagte unser 1. Vorsitzender und Koordinator Georg Schrenk im Anschluss an das Ramadama am 13. April 2019 in Steinheim. Das Team sammelte in zwei Stunden unter anderem 10 Autoreifen, 4 Säcke voller Müll (hauptsächlich Plastik) sowie 6 Sandsack-Gewichte ein. Ein wertvoller Beitrag für den Umweltschutz. Herzliches Vergelt's Gott!

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