Flüchtlinge bei der Zeugnisübergabe der Berufsschule Höchstädt 2016

Wir gratulieren den drei von uns betreuten Flüchtlingen, die bei der Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule Höchstädt am 29. Juli 2016 endlich den verdienten Lohn ihrer Mühen in den Händen hielten: den qualifizierten Hauptschulabschluss!

Flüchtlinge und ihre Helfer, darunter Georg Schrenk und Peter Schromm, bei der Abschlussfeier der Berufsschule Höchstädt 2016

Im Rahmen des Festaktes erhielten 39 weitere Schüler ihre Abschlusszeugnisse. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Bei aller Freude über das Erreichte darf man aber nicht vergessen, dass es doch einige Schüler gab und gibt, die es mit pünktlicher und regelmäßiger Unterrichtsteilnahme nicht so genau nehmen. Hier liegt eine wichtige Erziehungsaufgabe, immer wieder zu verdeutlichen, dass die Teilnahme der gemeldeten Flüchtlinge nicht freigestellt ist. Im neuen Schuljahr wird das Angebot noch erweitert, darüber hinaus wird auch an der Berufsschule in Lauingen eine Klasse eingerichtet. Wir hoffen, dass diese Klassen weiterhin erfolgreich ihren Beitrag zur Integration in Beruf und Gesellschaft insbesondere für jüngere Flüchtlinge leisten, und wünschen allen Schülern alles Gute für ihre Zukunft!

Flüchtlinge und ihre Helfer bei der Abschlussfeier der Berufsschule Höchstädt 2016

Senegalesischer Asylbewerber stirbt fern der Heimat

Am 11.07.2016 nahmen seine senegalesischen Freunde und zwei Angehörige der Unterstützergruppe in der Moschee in Lauingen von dem in der letzten Woche an einer unheilbaren Krankheit verstorbenen Kameraden Abschied. Arbeits- und die Perspektivlosigkeit in seinem Heimatland haben dazu geführt, dass er mit anderen Menschen aus dem Senegal die Heimat verließ und seit über 1 ½ Jahren bereits in Dillingen untergebracht war. Sein Leichnam wurde aufgrund der Unterstützung durch bereits eingegangenen Spenden - insbesondere von seinen Landsleuten - in die Heimat überführt. Wer dafür auch eine Spende leisten will, kann diese auf das Konto: PG St. Peter, Flüchtlingshilfe „Faraba“, IBAN: DE33722515200001055267, Stadt und Kreissparkasse Dillingen überweisen.

Unzählige Untersuchungen bestätigen es: der beste Weg zur Integration ist Arbeit. Eine bessere Integration ist aber ein Ziel, das wir auch mit unserem Leitbild verfolgen. Deswegen vermitteln wir immer wieder Flüchtlinge in gemeinnützige 1,05-€-Jobs - und sind stolz auf die neuesten Ergebnisse!

 Pakistanische Flüchtlinge basteln Hornissenkästen

Pakistanische Flüchtlinge haben in diesem Rahmen bei der Unteren Naturschutzbehörde unter Anleitung von Naturschutzwart Michael Schaudi Hornissenkästen gebastelt. Da wurde über Wochen hinweg gesägt, gebohrt und gehämmert, nun sind sie fertig! Zehn Hornissenkästen wurde an unseren Koordinator Georg Schrenk übergeben, der sie in seinem Jagdrevier aufhängen wird. Nun wartet der Bau anderer Hilfsmittel für die Tiere in Wald und Feld auf die Männer aus Pakistan. Die Pläne sind groß: Insektenhotels, aber auch Fütterungseinrichtungen für Rebhühner stehen auf dem Programm. Ein Beitrag nicht nr zur Integration, sondern auch zum Schutz der Natur. So seht eine sinnvolle Beschäftigung aus. Langeweile ist dadurch ein Fremdwort! Ein besonderer Dank gilt deswegen an Naturschutzwart Michael Schaudi für seine Unterstützung und die Bereitstellung seiner Werkstatt.

Pakistanische Flüchtlinge basteln Hornissenkästen

...eine Wohnung finden?

Zu diesem Thema beschäftigt der Landkreis Dillingen an der Donau seit Längerem eine Wohnungslotsin, die hilft, anerkannten Flüchtlingen eine eigene Wohnung zu vermitteln - Grundvoraussetzung für ein selbstständiges Leben in Deutschland. Katja Finger hat nun für Vermieter einen eigenen Informationsflyer herausgegeben, den Sie hier kostenlos herunterladen können.

Liebe Patinnen und Paten,

Islamismus und falsche Flüchtlingshelfer sind ein viel diskutiertes Thema. Wir sind froh, dass es dazu in Dillingen an der Donau bisher keine Probleme gab. Damit das so bleibt, hat das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz einen Flyer veröffentlicht, dem Sie wertvolle Informationen zum Thema entnehmen können. Bitte lesen Sie sich den Flyer aufmerksam durch und helfen Sie durch sofortige Hinweise an die zuständigen Stellen mit, dass in Deutschland alle Religionen ihren Glauben friedlich und frei ausleben können.

Vielen Dank.

Wie geht es den ehrenamtlichen, freiwilligen Flüchtlingshelfern im Land? Stehen sie vor denselben Herausforderungen wie wir? Vor einiger Zeit haben wir dazu den Link zu einer Umfrage der ZEIT weitergeleitet. Hier können Sie nun das Ergebnis einsehen:

http://www.zeit.de/2015/50/fluechtlingen-helfen-umfrage-weiteres-engagement

Am 07. November war "Tag des Schreiners". Der noch nicht anerkannte Somalier Said aus Dillingen möchte gerne Schreiner lernen und war deshalb mit unserem stellvertretenden Koordinator Peter Schromm bei der Schreinerei Zill in Höchstädt. Dort erhielt er eine Betriebsführung und durfte sogar selbst Hand anlegen. Mit großem Engagement sägte er ein Herz aus einem Baumstamm.

Said wartet seit über einem Jahr auf den Abschluss seines Asylverfahrens, obwohl er als Somalier sehr hohe Anerkennungschancen hat. Er spricht dank der Förderung durch die Berufsschule in Höchstädt und durch unsere Gruppe bereits sehr gut Deutsch, doch seine Zukunft ist nach wie vor offen. Unsere Gruppe fordert deshalb bereits seit Monaten eine Beschleunigung der Asylverfahren und eine erhebliche Personalaufstockung beim BAMF. Verfahrensdauern von über einem Jahr sind in Dillingen kein Einzelfall und aus unserer Sicht menschenunwürdig, da sie eine rasche Integration verhindern. Wer Flüchtlinge integrieren will, der dreht an dieser Stellschraube.

Dieser Beitrag ist der 100. Beitrag auf unserer Homepage. Herzlichen Glückwunsch!

Wo geht's zum Einstiegskurs?

Das sogenannte "Asylpaket" der Bundesregierung ist mit einer Reihe von Änderungen in Kraft getreten. Unter anderem wurden Albanien, Kosovo und Montenegro zu "sicheren Herkunftsstaaten" erklärt.

Eine erste, positive Folge der rechtlichen Neuregelungen können wir bereits jetzt vor Ort spüren: vor kurzem wurden unsere Helfer per Mail von unserem Koordinator Georg Schrenk über die sogenannten Einstiegskurse für Asylbewerber mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit der Agentur für Arbeit informiert. Betroffen sind vor allem Syrer, Eritreer, Iraker und Iraner. Die neuen Kurse beinhalten 320 Stunden Sprachausbildung und sollen die Integration der Asylbewerber und ihre Sprachkenntnisse fördern, was wir im Sinne unseres Leitbilds sehr begrüßen. Deswegen leiten wir gerne und mit Freuden den Link weiter, unter dem Sie weitere Informationen finden: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/Institutionen/Traeger/Einstiegskurse/index.htm
Der intern von Herrn Schrenk weitergeleitete Link ist leider falsch.

Wir freuen uns auf ein reiches Interesse seitens unserer Asylbewerber!

Am 13. Oktober 2015 kamen weitere Flüchtlinge in der Gundelfinger Erstaufnahmeeinrichtung an. Nach dem beispiellosen Einsatz vieler freiwilligen Helfer beim vorletzten Mal hatte sich das Landratsamt sehr gefreut, dass die Solidarität auch dieses Mal wieder groß war. Auch Helfer unserer Gruppe waren vor Ort. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten, Helfern und Unterstützern für ihr Engagement bedanken!

Doch mit der Erstaufnahme ist die Unterstützungsarbeit noch nicht getan, denn jetzt folgt das Warten auf das Asylverfahren und dann die Integration. Deswegen freuen sich alle Asylhelferkreise im Landkreis Dillingen, und natürlich auch wir selbst, über jede neue helfende Hand. Informationen erhalten Sie bei der Ehrenamtskoordinatorin für Flüchtlinge des Landratsamtes, Gisela Lohmeyer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auch unser Koordinator Georg Schrenk steht Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Was ist da eigentlich los? Unser Koordinator GEORG SCHRENK fasst zum Ende des Monats September seine persönliche Sicht der aktuellen Lage der Flüchtlinge, sowohl weltpolitisch, lokalpolitisch als auch hier vor Ort in einem persönlichen Kommentar zusammen.

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