Am 22. Juli 2020 fand um 19:30 Uhr die 4. Vorstandssitzung des amtierenden Vorstandes statt. Der Vorstand tauschte sich unter Anderem über die folgenden Themen aus:

  • Allgemeine Lage des Vereins: Corona hat die Arbeit des Vereins zwar spürbar eingeschränkt, aber dennoch nicht vollständig zum Erliegen gebracht. Auch wenn die Zahl der Ehrenamtlichen weiter sinkt ist der Kern des Vereins nach wie vor in der Betreuung der in Dillingen lebenden Flüchtlinge aktiv. Darunter befinden sich auch zahllose Härtefälle aus dem ganzen Landkreis, die das Angebot unserer "Sprechstunde" weiterhin annehmen. Der Vorstand brachte erneut sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass es trotz entsprechender Bemühungen weiterhin nicht gelungen ist, ausreichend junge Menschen für die Mitarbeit im Verein zu begeistern.
  • Veranstaltungen: Das Rundgespräch als, wie der Medienbeauftragte es bezeichnete, "größtes Diskussionsforum zu den Themen Asyl und Migration im Landkreis", soll nach dem Wunsch der Mitglieder und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Corona-Verordnungen fortgeführt werden. Da der Saal im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich unter Corona-Bedingungen zu klein ist wird es wahrscheinlich auch zukünftig nach Rücksprache mit der Stadt in den Stadtsaal ausweichen müssen. Eine Fortsetzung des Frauentreffs wird erwogen, ggf. muss dazu das Hygienekonzept erweitert werden. Weitere Informationen folgen. Die Nachhilfe und das Kindersingen in der Gemeinschaftsunterkunft sind leider nicht Corona-kompatibel und müssen eingestellt werden. Auch das Interkulturelle Essen wird nach derzeitiger Einschätzung des Vorstandes auf absehbare Zeit nicht mehr stattfinden können.
  • Sonstiges: Der Vorstand diskutierte außerdem über den Kassenstand und über die Ende des Jahres turnusgemäß anstehenden Vorstandswahlen.

Am 15. November traf sich der Vorstand zu seiner dritten Sitzung und zur Vorbereitung auf die diesjährige Mitgliederversammlung.

Nach der Besprechung des aktuellen Lageberichts diskutierte er vor allem über die anstehenden Veranstaltungen. Beim nächsten interkulturellen Essen sollen nun erstmals auch deutsche Gerichte angeboten werden. Damit wird ein Austausch auf Augenhöhe noch leichter möglich. Weitere Informationen folgen zu gegebenem Zeitpunkt. Der Vorstand beschloss außerdem eine Ergänzung zu seiner Geschäftsordnung.

Großen Raum nahm die Diskussion über die mittel- und langfristige Zukunft des Vereins ein. Hier zeichnet sich ein Generationenwechsel ab, für den geeignete Nachfolger gefunden werden müssen, welche die Vereinsarbeit fortführen. Der Vorstand sprach sich dafür aus, zukünftig auch Flüchtlinge in die Vorstandsarbeit mit einzubeziehen, beispielsweise über den Beirat. Wir ermutigen alle Interessierten, sich bei Interesse an Georg Schrenk (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu wenden.
Auch für die Medienarbeit ist es bisher trotz der auf der letzten Sitzung initiierten Kampagne leider noch nicht gelungen, weitere Unterstützer zu finden. Der amtierende Medienbeauftragte, Jan Doria, brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich hier insbesondere jüngere Menschen stärker engagieren mögen. Wer Interesse hat kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an ihn wenden.

Abschließend berichtete Schatzmeister Lukas Firnigl, dass die Rückzahlungen der an Flüchtlinge gewährten Kredite weiterhin problemlos verliefen, und sprach allen Spendern des Vereins, die unsere Arbeit ermöglichen, seinen herzlichen Dank aus.

Der Vorstand wird in seinem Jahresbericht auf der kommenden Mitgliederversammlung zu einzelnen Punkten weiter Stellung nehmen und für Fragen zur Verfügung stehen. Der Jahresbericht wird dann, wie die Jahre zuvor auch, unter Über uns -> Satzung und Vereinsdokumente veröffentlicht werden.

Am 03. März 2019 traf sich der Vorstand zu seiner zweiten Sitzung.

Unter dem Stichwort "Sachstand" sprach der Vorstand zuerst über den neu beim Landrat eingerichteten Integrationsbeirat sowie die Dauerbrenner Arbeitserlaubnis und Passbeschaffung.
Danach berichteten die Beisitzerinnen Traudl Bauer und Barbara Brüning über ihre jeweiligen Aufgaben an den Berufsschulen und beim Frauentreff. Brüning zog ein positives Fazit zum Verlauf des Frauentreffs und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass dieser weiter "wachsen" möge, insbesondere unter syrischen Frauen.

Wie auf der letzten Mitgliederversammlung angekündigt legte der Medienbeauftragte Jan Doria dem Vorstand sein Konzept zur Suche nach einem neuen Medienbeauftragten vor. Doria betonte, dass zwar noch nicht absehbar sei, wann der Posten des Medienbeauftragten wirklich neu besetzt werden müsse, hielt jedoch fest, dass sich die jetzige Situation jedoch nicht bis in alle Ewigkeit fortsetzen lassen werde. Bei dieser Gelegenheit sprach der Vorstand auch über die langfristige Zukunft des Vereins..

Abschließend erinnerte Schatzmeister Lukas Firnigl im Rahmen seines Finanzberichts an die jüngst erhaltene Spende der Stadt Dillingen an der Donau. Der Vorstand diskutierte ergebnislos Möglichkeiten, um weitere finanzielle Ressourcen zu erschließen. Der 1. Vorsitzende und Koordinator Georg Schrenk hob hervor, dass zahlreiche Aktivitäten des Vereins, wie zum Beispiel das Büro, sich nur mit entsprechenden finanziellen Mitteln aufrechterhalten ließen.

Der am 11. Dezember 2018 neu gewählte Vereinsvorstand hat sich im neuen Jahr am 15. Januar 2019 konstituiert. Wesentliche Punkte waren die Neufassung der Geschäftsordnung und die Benennung der beiden neuen Beisitzerinnen für den Frauentreff und den Kontakt zu den Berufsschulen, Frau Barbara Brüning und Frau Traudl Bauer. Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Der 1. Vorsitzende und Koordinator Georg Schrenk informierte den Vorstand außerdem über die Pläne des Landratsamtes, einen Integrationsbeitrat einzurichten, in dem auch Ehrenamtliche vertreten sein sollen.

Am 29. November 2018 traf sich der Vorstand zu seiner 6. und in dieser Zusammensetzung gleichzeitig letzten Sitzung im Kath. Kirchenzentrum St. Ulrich. Die Sitzung diente hauptsächlich der Vorbereitung der 2. Mitgliederversammlung/31. Rundgespräch am 11. Dezember 2018, auf denen der neue Vereinsvorstand gewählt werden sollten. Anwesend waren daher auch alle Personen, die ihre Kandidatur für diese Wahl angekündigt hatten. Der scheidende Schatzmeister Uli Pooch konnte berichten, dass die Rückzahlungen der Darlehen an Flüchtlinge allesamt pünktlich und reibungslos verlaufen.

Am 14. April 2018 kam der Vorstand zu seiner fünften Sitzung zusammen. Ein kurzer Überblick über die besprochenen Inhalte:

  1. Rückblick und Lagebericht: Der Verein blickt bereits jetzt auf einen prall gefüllten Veranstaltungskalender zurück. Die Rundgespräche werden gut besucht, auch der neu eingeführte Frauentreff läuft sich gut an. Ein Sorgenkind ist der Chor der Begegnung, der dringend neue Sänger sucht, insbesondere aus den Reihen der Flüchtlinge selbst. Ebenfalls immer schwieriger wird die Lage an der "Basis": nach wie vor ersticken die bayerischen Behörden sämtliche Integrationsbemühungen in einem Schwall von bürokratischen Bescheiden, abgelehnten Anträgen und unverständlichen Interpretationen der Rechtslage. Wir Flüchtlingshelfer nehmen dies als zunehmend frustrierend wahr.
  2. Öffentlichkeitsarbeit
  3. Finanzen: Die Rückzahlung der an Flüchtlinge vergebenen Darlehen läuft nach wie vor sehr gut. Die Vereinsmitglieder werden gebeten, für ihre Anträge die entsprechenden Formulare zu benutzen, die dem Schatzmeister die Arbeit sehr vereinfachen.
  4. Neuwahlen zum Jahresschluss: Die Amtszeit des aktuellen Vorstandes läuft dieses Jahr aus. Gemäß Paragraph 9 Absatz 1 der Satzung muss daher am Ende des Jahres ein neuer Vorstand gewählt werden. Interessenten und Kandidatenvorschläge wenden sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Am 19. September 2017 traf sich der Vorstand zu seiner vierten Sitzung. Ein kurzer Überblick über die besprochenen Tagesordnungspunkte:

  • Lesungen: Die am Tag davor durchgeführte Lesung von Notker Wolf wurde als sehr positiv bewertet. Der Vorstand beschloss, das Lesungsprogramm fortzusetzen, da es den Dillinger Veranstaltungskalender mit interessanten Referenten bereichert. Die Suche nach neuen Lektoren läuft bereits - Ergebnisse werden an dieser Stelle bekanntgegeben. Wenn Sie selbst einen Vorschlag haben, wenden Sie sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!
  • Kassenordnung: Nach einem Jahr Vereinserfahrung hält der Vorstand einige Änderungen an der Kassenordnung für notwendig, um die Arbeit zu vereinfachen. Die entsprechenden Vorschläge gehen allen Mitgliedern noch vor der Mitgliederversammlung per Mail zu.
  • Mitgliederversammlung: Auf der 1. Mitgliederversammlung wird jedes Vorstands- und Beiratsmitglied einen kurzen Bericht über seinen Aufgabenbereich abgeben. Das erhöht die demokratische Transparenz.

Weitere Themen waren die laufende Arbeit des Vereins, der Chor der Begegnung, der Deutschunterricht, der wöchentliche Fußballtreff und die Gemeinschaftsunterkunft in Dillingen. Wenn Sie sich an dieser Stelle einbringen möchten, können Sie sich hier informieren - wir freuen uns auf Sie!

Der Vorstand hat mit vier zu eins Stimmen den Beitritt unseres Vereins zum Dachverband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Deutschlands, "Unser Veto", beschlossen. "Unser Veto" vertritt die Interessen und Anliegen aller Flüchtlingshelfer bundesweit gegenüber den verantwortlichen staatlichen Stellen. Durch die Organisation in einem Dachverband können wir unserer Stimme mehr Gewicht verleihen und unsere Forderungen besser in die Öffentlichkeit und an die Politik tragen.

Alea iacta est, sagte Cäsar, als er den Rubikon überschritt: die Würfel sind gefallen. Gleiches gilt auch für uns: mit Brief vom 14. Februar 2017 teilt uns das Registergericht Augsburg mit, dass die Eintragung ins Vereinsregister erfolgt ist! Wir freuen uns sehr, dass wir endlich so weit sind, und wollen den Anlass nutzen, um uns an dieser Stelle noch mal ausdrücklich bei all jenen zu bedanken, die uns die letzten zwei Jahre und insbesondere in diesem langwierigen Prozess der Vereinsgründung begleitet und unterstützt haben. Auf eine positive Zukunft!

Seit dem 19. Februar 2017 ist damit auch die Satzung in der Fassung vom 02. Februar 2017 online verfügbar. Sie finden die Satzung hier.

Nach langer Wartezeit gibt es endlich Neuigkeiten vom laufenden Vereinsgründungsprozess! Am 06. Oktober 2016 hatte die Gründungsversammlung die Satzung beschlossen und damit unseren Verein gegründet. Nun ging es um die Eintragung ins Vereinsregister. Das Registergericht in Augsburg hat jetzt zwei Änderungswünsche an der Satzung angemeldet. Die Gründungsversammlung hatte zu diesem Zweck den Vorstand in § 9.11 ermächtigt, vom Registergericht geforderte formale Satzungsänderungen eigenständig ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung zu beschließen. Der Vorstand hat daher in einer Sondersitzung am 2. Februar 2017 folgende Änderungen einstimmig beschlossen:

Bisherige Fassung Ziffer 9.9 (Vorstand): Der Verein wird gerichtlich und außergerichtich von dem/der Vorsitzenden, bei Verhinderung durch den 1. Stellvertreter/in vertreten.

Neue Fassung Ziffer 9.9: Der Verein wird gerichtlich und außergerichtich von dem/der Vorsitzenden und dem/der 1. stellvertretendenn Vorsitzenden vetreten. Im Innenverhältnis gilt, dass der/die 1. stellvertretende Vorsitzende von seiner Einzelvertretungsbefugnis nur Gebrauch machen darf, wenn der/die Vorsitzende verhindert ist.

Bisherige Fassung Ziffer 11.1 (Auflösung und Abwicklung) Spiegelstrich 2: -durch Beschluss des Gerichtes, wenn die Mitglieder weniger als zehn betrträgt.

Neue Fassung Ziffer 11.1 Spiegelstrich 2: -wenn die Mitgliederzahl weniger als zehn beträgt.

Der Beschluss über die Änderung wird nun dem Registergericht zugeleitet und dort hoffentlich sehr bald genehmigt, sodass wir das Kürzel "i.G. - in Gründung" aus dem Vereinsnamen streichen können! Wenn dies geschehen ist, können wir auch die komplette Satzung an dieser Stelle veröffentlichen.

Rechtlicher Hinweis:

Dieser Beitrag ist zur Information der interessierten Öffentlichkeit gedacht und stellt kein Protokoll im rechtsgültigen Sinne dar.

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