Wie seit Jahren hatte MdL Johann Häusler ehrenamtliche Flüchtlingshelfer zum Weißwurstfrühstück eingeladen. Als besonderer Gast war der Vizepräsident des Bayr. Landtages, Alexander Hold anwesend.

Johann Häusler wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass auch heute die Ehrenamtlichen unentbehrlich seien. Einen Grund sieht er in  der "Behördenbürokratie". Er ging auch auf das Messerattentat in Würzburg ein, für das man kein Verständnis haben kann. Derartige Vorkommnisse wirkten sich immer schädlich auf die Integration, die Arbeit der Ehrenamtlichen und natürlich die öffentliche Meinung aus. Sie seien nur geeignet, Gruppen insbesondere im rechten Spektrum Auftrieb zu geben. Landtagsvizepräsident Alexander Hold kritisierte unter anderem die noch immer fehlende "Altfalllösung" und sprach auch die z.T. erkennbare unterschiedliche Handlungsweise in den Bundesländern aber auch in den Landkreisen an. Für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt unser Mitglied Bernd Arndt eine kleine Anerkennung durch MdL Häusler. In seinen Ausführungen sprach Georg Schrenk die Zumutbarkeit bzw. Unzumutbarkeit der Passbeschaffung, den Umgang mit ehemals unbegleiteten Jugendlichen, die den Steuerzahler teilweise mehrere 10.000 Euro gekostet haben, sowie die Wartezeiten bei Familienzusammenführungen an. In der anschließenden Diskussion wurde auf die Überfrachtung berufsabschließender Prüfungen mit theoretischen Inhalten aber auch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hingewiesen. Die Gespräche setzten sich bei Weißwürsten, Brezel oder, wenn gewünscht, veganen Snacks fort. Hala Hamdi, die Schrenk begleitete, erlebte erstmals eine derartige Veranstaltung und war von ihr sehr angetan. Es ist zu hoffen, dass die angesprochenen Herausforderungen durch die beiden Politiker in die Landtagsgremien transportiert und einer Lösung zugeführt werden. Eine Veranstaltung, die inzwischen zur Tradition geworden ist, endete und alle Teilnehmer/innen hoffen auf eine Wiederholung.

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