Über 303 Links fasst mittlerweile die größte kommentierte Linksammlung an Websiten zu den Themen Asyl, Migration und Flüchtlinge, die es im deutschsprachigen Web gibt. So wurde es auch dieses Jahr wieder Zeit für eine große Generalüberholung.

Neu eingeführt wurde die Kategorie "Islamismusprävention": Ein nicht zu vernachlässigendes Thema, über das man sich nun kompetent informieren kann. Seit Anfang des Jahres gibt es auch die zweisprachige Kategorie "Corona" mit zahlreichen Informationsangeboten von staat- und nichtstaatlichen Stellen in vielen Sprachen zum Thema Coronavirus.
Der kompetenten Information dienen auch die anderen 12 Kategorien, von "Arbeiten" über "Deutsch lehren und lernen" bis hin zu "Rechtsthemen" und "Wohnen". Das wichtige Thema Integration wird mit "Leben in Deutschland" abgedeckt.

Die Links stammen größtenteils aus der Auswertung von Flyer-, Info- und Werbematerial, das wir bekommen; aus den Kreisen des Bayerischen Flüchtlingsrates, dem monatlichen Newsletter der Bayerischen Integrationsbeauftragten und dem wöchentlichen Newsletter des Münchner Flüchtlingsrats. Einige wenige sind auch durch Linktausch in unsere Sammlung gelangt.
Sie haben einen Tipp, welche Seiten wir noch in die Sammlung aufnehmen können, oder wollen Ihre eigene Organisation hier eintragen? Dann kontaktieren Sie uns einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Für Linktauschs sind wir immer bereit!

Wir hoffen damit, dass die Linksammlung ein noch besserer Wegweiser im Netz wird und insbesondere auch den Flüchtlingen eine Hilfestellung unter den vielen Angeboten im Netz werden kann. Schauen Sie doch einfach mal rein!

https://asyl.dillingen.de/index.php/linksammlung

Das Rathaus in der Altstadt von Tübingen, Amtssitz von Boris Palmer [Autor: Jan Doria]

Nach den Ausschreitungen von Stuttgart und Frankfurt wenden sich die drei Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Tübingen und Schorndorf in einem Offenen Brief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten. Bevor jetzt alle wieder auf „den Palmer“ einschlagen sollten sie den Brief erst einmal lesen, findet JAN DORIA. Denn er enthält einige sinnvolle Vorschläge, deren Umsetzung in ganz Deutschland bei der Integration helfen würde.

Einladung zum Film-Open-Air Herz statt Hetze Höchstädt

In Fortsetzung der wegen Corona abgesagten Anti-Rassismus-Demonstrationen von "Herz statt Hetze" in Höchstädt gibt es jetzt ein Film-Open-Air. Herzliche Einladung dazu. Sie können die Einladung durch Klick auf das Bild als PDF herunterladen.

Cornelia Kügel-Merkel verteilt Schutzmasken an Flüchtlinge

Seit dem 27. April 2020 gilt in ganz Bayern die Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr. Unser Verein hat schnell reagiert und am Tag davor rund 150 Einwegmasken an Flüchtlinge im Stadtbereich Dillingen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder Hartz IV erhalten, verteilt. Die Masken wurden auf Beschluss des Vorstandes von unserem Spendenkonto finanziert. Die Verteilung übernahmen (unter Einhaltung aller Abstandsregeln) unser 1. Vorsitzender und Koordinator Georg Schrenk und unsere 1. stellvertretende Vorsitzende Cornelia Kügel-Merkel (siehe Bild).

Wir rufen alle Flüchtlinge dazu auf, sich strikt an die verhängten Corona-Schutzmaßnahmen zu halten und sich ggf. weitere Masken selbst zu besorgen.

Erfahrungsbericht einer jungen Flüchtlingstochter

Erfahrungsbericht Flüchtlinge Corona Ausgangsbeschränkung [Symbolfoto. Quelle: pexels.com, Autor: Julia M Cameron]

Symbolfoto. Quelle: pexels.com, Autor: Julia M Cameron

Die Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen alle Menschen gleich. Die 18jährige Hala ist aus Syrien nach Dillingen geflohen. Sie berichtet von ihren Erfahrungen im Alltag mit Corona.

Papst Franziskus auf dem Weg zu seiner Corona-Andacht auf dem leeren Petersplatz am 27. März 2020 [Screenshot, Quelle: Youtube – Vatican News Deutsch]

"In unserer Welt sind wir mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl, stark zu sein und alles zu vermögen. In unserer Gewinnsucht haben wir uns ganz von den materiellen Dingen in Anspruch nehmen lassen und von der Eile betäuben lassen. Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht angehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört. Wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden."

Papst Franziskus in seiner Corona-Andacht auf dem leeren Petersplatz am 27. März 2020

Dieses Osterfest 2020 findet unter unerwarteten und nie zuvor dagewesenen Umständen statt. Das gilt nicht nur für die Christen, die in diesen Tagen Leid, Tod und Auferstehung ihres Religionsgründers feiern, sondern auch für die beiden anderen religiösen Großfeste, die in dieser Zeit stattfinden – das jüdische Pessach-Fest und der islamische Fastenmonat Ramadan. Kirchen auf der ganzen Welt sind geschlossen, Gottesdienste finden nur im Internet statt, wo sie nicht alle Gläubigen erreichen, und der Ramadan wird vielleicht sogar verschoben. Das gilt aber auch für alle, die mit religiösen Festen nur wenig anzufangen wissen, und die sich auf das Osterfest als Familienfest gefreut haben, an dem sie Verwandte und Freunde besuchen können, die sie sonst das ganze Jahr über nicht sehen. Jetzt müssen sie zu Hause bleiben. Das gilt auch und ganz besonders für unseren Verein, der seine Aktivitäten zum größten Teil herunterfahren musste, und für die Flüchtlinge in Dillingen, die auf verschiedene Weise unter dieser Situation leiden.

In dieser schweren Stunde haben wir aber auch mehr Zeit als jemals zuvor, um in uns zu gehen, zur Ruhe zu kommen und nachzudenken. War denn diese Welt vollständig gesund, bevor Corona kam? Angesichts von 70 Millionen Menschen auf der Flucht, angesichts von fortgesetzten Kriegen in Afghanistan, Syrien und anderswo, angesichts einer fortschreitenden Klimakrise, die nun aus den Augen geraten ist, aber deswegen noch lange nicht verschwinden wird, müssen wir festhalten: Nein, gesund war diese Welt schon lange nicht mehr.

Corona ruft uns in dieser Zeit ganz besonders zur Umkehr auf. Wie wird die Welt nach der Krise aussehen? Wie viele geliebte Menschen werden wir noch verlieren? Das lässt sich heute noch nicht absehen. Aber was sich absehen lässt: Nach Corona kann es nicht mehr so weiter gehen wie zuvor. Wir müssen den "Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten", wie Papst Franziskus es ausdrückte, neu zu hören lernen. Denn wir haben nur diese eine Erde, und alle Menschen, die auf ihr leben, haben nur diese eine unveräußerliche Würde.

Die Christen glauben daran, dass Jesus Christus nach dem Martyrium am Kreuz am dritten Tage auferstanden ist. Das zeigt: Der Tod ist nicht das Ende. Das Leben wird weitergehen.

In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern sowie bei allen Spenderinnen und Spendern, die uns auch in dieser schweren Zeit die Treue halten. Wir sind optimistisch, dass auch unser Vereinsleben eines Tages wieder weitergehen kann, dass die eingestellten Projekte wieder fortgesetzt werden können. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen Frohe und Gesegnete Ostern – und: Bleiben Sie gesund.

Fröhliches Kindersingen und -spielen

Integration geht weiter: Auch während der Corona-Pandemie ist unser Verein aktiv, so gut es eben geht. Manche Herausforderung ist neu – andere belasten die Helfer schon seit Jahren. Ein Lagebericht.

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Bundespräsident Steinmeier bei seiner Rede in Yad Vashem [Quelle: wikimedia.com, Autor: kremlin.ru]

Bundespräsident Steinmeier sprach in Yad Vashem von der nie endenden Verantwortung der Deutschen für den Holocaust. Doch wie weit reicht diese? Reicht sie auch bis zu den Verfolgten von heute? Ein Kommentar.

Flüchtlingsdebatte ohne Flüchtlinge

Flüchtlingsdebatte Medienkritik Studie [Autor: Redrecords, Quelle: pexels.com]

Wenn die Medien über die Flüchtlingskrise diskutieren, dann diskutieren sie über die Politik, aber nicht mit den eigentlichen Betroffenen. Zu diesem Schluss kommt eine neu erschienene Studie der Otto-Brenner-Stiftung (OBS). Als lokal agierender Flüchtlingshelferverein überrascht uns das wenig – dass manche Politiker sich nicht für die Verhältnisse vor Ort interessieren, kritisieren wir schon seit Jahren.

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