Seit der Vereinsgründung wird die Verwaltung unserer Spendengelder in der Kassenordnung geregelt. Die Kassenordnung ist ein rechtsgültiges Zusatzdokument zur Satzung und wurde von der Gründungsversammlung erlassen. Demnach entscheidet über Ausgaben bis zu 100 Euro unser Schatzmeister in alleiniger Verantwortung, bei Ausgaben über 100 Euro entscheidet der gesamte Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die beiden Kassenprüfer erstatten zum Ende des Geschäftsjahres der Mitgliederversammlung Bericht.

Die wichtigsten Verwendungszwecke sind die Unterstützung der ehrenamtlichen Deutschkurse, Kostenerstattung und die Durchführung unserer Projekte. Es wurden und werden Lehrmaterialen wie Deutschbücher und Tafeln oder sogar ein Beamer beschafft. Weiterhin werden Kosten, die unseren Helfern durch ihre Arbeit entstanden sind, wie Fahrt- oder Druckkosten, erstattet, sowie notwendige Dolmetscher, nicht staatlich bezahlte, aber notwendige ärztliche Behandlungen und sonstige Hilfen für die Asylbewerber bezuschusst. Ausdrücklich nicht bezuschusst werden Kosten, die die Asylbewerber von ihrem Taschengeld selbst tragen können oder die selbst von ihnen verschuldet worden sind. „Hilfe zur Selbsthilfe“ bedeutet für uns, dass die Flüchtlinge ihre allgemeinen Lebenshaltungskosten aus ihrem eigenen Taschengeld bestreiten müssen, wobei wir selbstverständlich beim Erlernen des richtigen Umgangs mit Bargeld und Bankkonten helfen. Außerdem können Flüchtlinge Kredite bis zu 300 € für unvorhergesehene Auslagen erhalten.

Auf dieser Seite können Sie alle Kassenberichte seit Vereinsgründung abrufen.

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