Zum siebten Mal organsisierten wir den Sprachtreff im chil!. Das Interesse in der einheimischen Bevölkerung bleibt leider gering

7advent

Adventliche Lieder schallen durch den Raum. Auf den Tischen liegt Weihnachtsgebäck und eine ganz besondere Dekoration: Tannenzweige, von einer Frau aus Syrien eigens mit Stickereien versehen.
Die Dillinger Flüchtlingshelfer hatten geladen: zum 7. Sprachtreff „Advent“ in der Kulturkneipe chil!. Das engagierte Team um Rebekka Jähnig stellte wieder ein kreatives Programm auf die Beine: Uli Pooch führte mit seiner Geschichte über die Schneeberge in die winterliche Landschaft. Nazo Deutschland e.V. –Hilfe für Afghanische Frauen – mit Katharina Steiner aus Offingen verkaufte Schmuck, Taschen und Tücher, angefertigt von Frauen in Afghanistan. Der ein oder andere Teilnehmer des Sprachtreffs fand so schon sein erstes Weihnachtsgeschenk der Saison. Xaver Käser und Paul Weishaupt erfreuten die Teilnehmer einmal mehr mit ihrem Zweigesang. Die Flüchtlinge sangen fleißig, insbesondere die Kinder, denen man anmerkte, dass sie das ein oder andere Lied schon aus dem Kindergarten kannten.

Kindergärten und Aktionen wie der Sprachtreff sind Orte der Integration und des Kennenlernens. Oder, wie der 1. Vorsitzende und Koordinator der Flüchtlingshelfer, Georg Schrenk, es ausdrückte: „Nur mit derartigen Veranstaltungen können wir den Geflüchteten unsere Kultur vermitteln“. Leider sei das Interesse der Einheimischen an solchen Veranstaltungen teilzunehmen gering. 

Wir bedanken uns recht herzlich beim Organisationsteam um Rebekka Jähnig und bei den Gastgebern vom chil!.

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