Impressionen vom vierten Sprachtreff

Der adventliche Schmuck in den Straßen zeigt es eindeutig: Weihnachten ist nahe. Weihnachten, die Zeit der Plätzchen, der Lebkuchen, des Adventskranzes und, nach langem Warten, dann auch endlich die Zeit der Geschenke. So viele wunderschöne deutsche Adventsbräuche gibt es, dass diejenigen, die hier herkommen, sicherlich staunen müssen.

Gestaunt haben sie tatsächlich beim vierten Sprachtreff der Unterstützergruppe Asyl/Migration im Dillinger Chil!. Eine ansehnliche Schar von Flüchtlingen fand sich ein, um zum ersten Mal keine Speisen und Gebräuche aus einem ihrer Herkunftsländer zu genießen, sondern aus ihrem neuen Heimatland: Deutschland. Und was war da alles geboten: Uli Pooch, vielen bekannt aus den Vorlesestunden in der Bücherei St. Ulrich, erzählte den Kindern und Erwachsenen die Geschichte von den vier Lichtern des Hirten Simon. An der Gitarre begleitete ihn Diakon Xaver Käser. Seine Weihnachts- und Adventslieder zum Mitsingen fanden großen Anklang, doch der Höhepunkt war zweifellos der Zweigesang von Xaver Käser und Paul Weishaupt vorgetragen. Auch Uli Pooch sorgte für einen besonderen Moment. Gemeinsam mit Flüchtlingen seines Deutschunterrichts trug er die Geschichte vom "Schneesee" vor. Mit Gesten untermalt sorgte sie bei den Zuhörern für große Erheiterung. Es war eine Freude, die Flüchtlingskinder und die deutschen Kinder beim Spielen und Basteln von Weihnachtssternen zu beobachten. Hoffnungsvolle Zeichen, die auch zeigen, dass so die Weihnachtsbotschaft vorgelebt werden kann.

Wir danken Rebekka Jähnig, die mit ihrem Team diese Veranstaltung mit viel Liebe organisiert hat, und dem Team vom Chili für die nette Bewirtung und die große Gastfreundschaft.

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