Vor kurzem machte es wieder die Runde: nach dem Abzug der internationalen ISAF-Kräfte werden die radikalislamischen Taliban wieder stärker in Afghanistan. Menschen werden verfolgt, fliehen vor einem scheinbar nie enden wollenden Bürgerkrieg. Die Erntezahlen für Opium steigen wieder. Das macht deutlich: Afghanistan ist bei weitem kein „sicheres Herkunftsland“. Aber was ist Afghanistan noch, neben nicht abreißen wollenden Berichten über Krieg und Zerstörung?

Gelegenheit zur Information aus nächster Nähe bestand mal wieder bei unserem Integrativen Sprachtreff. Unser 1. Vorstand und Koordinator Georg Schrenk konnte am ein 25. Oktober 2016 volles Haus in der Kulturkneipe chil! begrüßen. Neben den Flüchtlingen aus Afghanistan waren auch weitere Asylbewerber aus Eritrea, Syrien und dem Nachbarstaat Pakistan gekommen sowie viele ehrenamtliche Helfer aus Dillingen und dem Landkreis. Es war eine Freude, das fröhliche Lachen der Kinder zu hören und sie beim Spielen zu beobachten. Die schulpflichtigen Kinder sprechen schon gut Deutsch, die Erwachsenen nehmen mit großem Fleiß an der Sprachausbildung teil. Genauso war es eine Freude, die hervorragenden Speisen zu probieren, welche die Flüchtlinge aus ihrer Heimat zubereitet hatten. Alle erlebten so eine Veranstaltung mit vielen Gesprächen und gegenseitigem Meinungsaustausch, der so nicht selbstverständlich ist. Wir danken den Menschen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben: den afghanischen Flüchtlingen für die die köstlichen Speisen sowie vor allem dem Team um unsere Schriftführerin Rebekka Jähnig, das die Sprachtreffs vorbereitet. Bis zum nächsten Mal!

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