Zum siebten Mal organsisierten wir den Sprachtreff im chil!. Das Interesse in der einheimischen Bevölkerung bleibt leider gering

7advent

Adventliche Lieder schallen durch den Raum. Auf den Tischen liegt Weihnachtsgebäck und eine ganz besondere Dekoration: Tannenzweige, von einer Frau aus Syrien eigens mit Stickereien versehen.
Die Dillinger Flüchtlingshelfer hatten geladen: zum 7. Sprachtreff „Advent“ in der Kulturkneipe chil!. Das engagierte Team um Rebekka Jähnig stellte wieder ein kreatives Programm auf die Beine: Uli Pooch führte mit seiner Geschichte über die Schneeberge in die winterliche Landschaft. Nazo Deutschland e.V. –Hilfe für Afghanische Frauen – mit Katharina Steiner aus Offingen verkaufte Schmuck, Taschen und Tücher, angefertigt von Frauen in Afghanistan. Der ein oder andere Teilnehmer des Sprachtreffs fand so schon sein erstes Weihnachtsgeschenk der Saison. Xaver Käser und Paul Weishaupt erfreuten die Teilnehmer einmal mehr mit ihrem Zweigesang. Die Flüchtlinge sangen fleißig, insbesondere die Kinder, denen man anmerkte, dass sie das ein oder andere Lied schon aus dem Kindergarten kannten.

Kindergärten und Aktionen wie der Sprachtreff sind Orte der Integration und des Kennenlernens. Oder, wie der 1. Vorsitzende und Koordinator der Flüchtlingshelfer, Georg Schrenk, es ausdrückte: „Nur mit derartigen Veranstaltungen können wir den Geflüchteten unsere Kultur vermitteln“. Leider sei das Interesse der Einheimischen an solchen Veranstaltungen teilzunehmen gering. 

Wir bedanken uns recht herzlich beim Organisationsteam um Rebekka Jähnig und bei den Gastgebern vom chil!.

Einladung zum 7. Sprachtreff "Advent"

Einladung zum 7. Sprachtreff "Advent"

Sie können die Einladung durch Klick auf das Bild als PDF herunterladen.

Man kann nie früh damit anfangen, nach einem passenden Weihnachtsgeschenk zu suchen. Eine perfekte Gelegenheit dafür ist der 7. Sprachtreff der Unterstützergruppe „Asyl Migration Dillingen a.d.D.“ e.V. am Mittwoch, den 29.11.2017 in der Dillinger Kultur- und Eventkneipe Chili. Die Organisation Nazo (http://nazo-support.org/) wird dort Schmuck und Tücher aus Afghanistan verkaufen. Daneben versprechen die Veranstalter ein buntes, aber auch besinnliches Programm aus Liedern und Geschichten. Tee und Gebäck laden zum Verweilen und zu Gesprächen ein und wer doch lieber Selbstgebasteltes verschenkt, kann mit den Flüchtlingen zusammen Weihnachtssterne basteln.
Herzliche Einladung zu dieser vorweihnachtlichen Besinnung!

Feuerwehr, THW und natürlich die Sonnenbeobachtungen waren neben dem Chor der Begegnung die Highlights des 5. Sprachtreffs im Chili. Die Unterstützergruppe hatte geladen und mit etwas Verspätung kamen sie, die Flüchtlinge, insbesondere aus Dillingen. Um 17:30 Uhr waren alle Stühle besetzt und besonders schön war, dass Oberbürgermeister Frank Kunz sich eine Stunde mitten unter die Flüchtlinge setzte und sich austauschte. Die Initiatoren hatten einiges vorbereitet. So stellten sich Freiwillige Feuerwehr Dillingen, THW Dillingen, das BRK Dillingen, die Pimentos, aber auch die eigenen Projekte wie Fußballarbeitsgemeinschaft, Frauenschwimmen, Chor der Begegnung und Jobbörse vor. Vor dem Chili hatte Alfred Hirsch seine Teleskope aufgebaut und Jung und Alt konnten Sonnenbeobachtungen durchführen. Die Informationen fanden reges Interesse und der Chor der Begegnung warb mit zwei Liedern um neue Mitglieder. Wie Jens Fischer von der FFW Dillingen und Hubert Preis vom THW bestätigen, waren die Besucher sehr interessiert an den beiden Hilfsorganisationen sowie dem ebenfalls anwesenden BRK. Daher plant man nun Ende des dritten Quartals eine Geräteschau, damit potentielle Bewerberinnen und Bewerber gewonnen werden können. Michael Brodbeck, der Jobbegleiter des bfz, gab geduldig Auskunft über mögliche Arbeitsstellen. Dem Moderator und Koordinator der Unterstützergruppe blieb es vorbehalten, die gelungene Veranstaltung mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“ zu beenden. Bei den Gesprächen zwischen den Flüchtlingen und den einheimischen Besuchern, wobei leider außer den Ehrenamtlichen wenige Interessierte vor Ort waren, wurden natürlich auch Themen behandelt, die nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die Helferinnen und Helfer bedrücken. So stellte ein junger Mann aus dem Senegal an den Koordinator die Frage, was aus ihm wird, wenn er Ende Juli 17 die Ausbildung zum Altenpflegehelfer an der Valckenburgschule in Ulm beendet und er keine Arbeitserlaubnis erhält? Traudl Bauer, ehemalige Diplompädagogin, engagierte Ehrenamtliche, zeigte einen Bescheid über die Zahlungsaufforderung zur rückwirkenden Zahlung der Unterkunftsgebühr von mehr als 3000 €  (monatlich 278 € Unterkunftsgebühr und 33 € für Haushaltsenergie u.a.) für die Benutzung eines Bettes und die Mitnutzung von Küche und Nassräumen in einer dezentralen Unterkunft. Auch wenn die Unterkunftspauschale bei Hartz-IV-Empfängern vom JobCenter übernommen wird, hat man für die Höhe dieser Beträge und auch die rückwirkende Forderung kein Verständnis. Dass diese Verordnung die Unterschrift des Bayrischen Ministerpräsidenten und der Bayr. Sozialministerin trägt, macht sie nicht besser!

Danke allen die mitgeholfen haben diese Veranstaltung zu organisieren. Ohne den Austausch wird es keine Integration geben.

Ein Essay zum 5. Sprachtreff am 21. Februar 2017 von Jan Doria

Mama hat gesagt, heute gehen wir Kaffee trinken. Zum Sprachtreff. Das ist normalerweise immer langweilig. Da treffen sich die Erwachsenen und reden nur rum. Aber heute war ein Zauberer dar. Ja, ein echter Zauberer! Das war echt lustig. Zuerst hat er einen Zauberstab gesucht. Er hat eine Klobürste genommen und gesagt, diese Zahnbürste ist sein Zauberstab. Alle Kinder haben geschrien: Nein, das ist doch eine Klobürste! Keine Zahnbürste und auch kein Zauberstab! Das weiß ich doch. Mit der Klobürste putzt man in Deutschland das Klo, und mit der Zahnbürste die Zähne. Und dann...

Kann es etwas Schöneres geben als das Lachen eines Kindes? Kann es etwas Schöneres geben als Kinder, die vor Freude die Finger in die Luft strecken, weil sie noch einen Zaubertrick sehen wollen und noch einen und noch einen?

Diese „Gedanken eines Flüchtlingskindes“ waren frei erfunden, doch so oder ähnlich hätten sie aussehen können, am 21. Februar 2017 beim 5. Sprachtreff im Dillinger Chili. Die Freude war den Kindern ins Gesicht geschrieben. Für einen kleinen Moment wechselte da die Perspektive: weg von den Gedanken an die traumatischen Erlebnisse auf der Flucht, das kalte, dunkle Wasser des Meeres, die peitschende Gischt, das dröhnende Horn des Rettungsbootes, dass sie herausfischen musste aus dem Sturm überm Wasser... weg von der Sorge um die Verwandten und Freunde, die zurückgeblieben sind, in Krieg, Hunger, Armut und Tod. Und weg von der Sorge um die Zukunft: um Mama und Papa, die vielleicht nicht in Deutschland bleiben dürfen, die vielleicht keine Arbeit finden, die vielleicht...
Was ist dagegen ein Moment der Freude und des Lachens? Die US-amerikanische Verfassung nennt es: das Streben nach Glück.

Der Perspektivenwechsel, das ist es, worauf es uns als Unterstützergruppe ankommt beim Sprachtreff. Nicht nur bei den Asylbewerbern und ihren Kindern, die einen Moment der Freude erleben dürfen und mit dem Fasching nach dem Advent beim 4. Sprachtreff nun eine weitere deutsche Tradition kennengelernt haben. Sondern ganz besonders auch bei den Deutschen selbst, die sie begleiten, mit ihnen in Kontakt treten, über den Tellerrand hinausblicken. Am Ende zählten wir rund 150 Teilnehmer, die im Chili die Showeinlage des kleinen Hofstaats der „Dillinger Finken“ genossen, Karl dem „Zau-BÄR-er“ zusahen, der sein Programm extra an die Flüchtlingskinder angepasst hatte, und sich im Anschluss an Krapfen, Kuchen und Süßigkeiten aus Deutschland und den Herkunftsländern der Flüchtlinge guttaten.

Eine Rekordteilnehmerzahl, doch leider scheint dieses Angebot, einmal die Gesichter hinter den Nachrichten kennenzulernen, in der Zivilbevölkerung noch nicht ganz angekommen zu sein: die anwesenden deutschen Gäste bestanden fast ausschließlich aus Helfern unserer Gruppe. Dabei wäre dies eine weitere Gelegenheit gewesen, einmal die Perspektive zu wechseln. Dillingens OB Frank Kunz machte es vor: Beim Sprachtreff nahm er sich Zeit, um zuerst der Zaubershow beizuwohnen und dann mit einigen Flüchtlingen ganz persönlich in Kontakt zu treten. Um sich einfach mal anzuhören, was diese erzählen: Geschichten vom Streben nach Glück.

Wir dokumentieren eine Auswahl der schönsten Bilder vom 5. Sprachtreff "Karneval - Bunt wie wir!" sowie die Büttenrede von unserem 1. Vorsitzenden und Koordinator Georg Schrenk im Original. Vielen herzlichen Dank an alle, die diesen Nachmittag ermöglicht haben: an das Organisationsteam um Rebekka Jähnig und Cornelia Kügel-Merkel, an die Dillinger Finken, Kurt den Zau-BÄR-er, das Kinderschmink-Team und, wie immer, ganz besonders an das freundliche Team vom chili!

Danke auch an Jan Doria für die Fotos.

Die Büttenrede von Georg Schrenk

Narren ziehen durch die Stadt,

damit jeder seinen Fasching hat!

Durch Narretei wird uns Fröhlichkeit beschert,

damit der Winter nicht mehr lange währt!

Den Winter wollen wir vertreiben,

deshalb sich die Narren auch verkleiden!

sie werden lustge Lieder singen

und die Fröhlichkeit erzwingen!

Auch wir wollen heute fröhlich sein,

darum lassen auch wir die Narren rein!

Der kleine Hofstaat wird erscheinen,

andere werden Gedichte reimen,

auch zum Essen wird’s was geben,

und Getränke dürft ihr auch nehmen.

Früher bin ich ein großer „Narr“ gewesen,

zog durch die Stadt mit Mütze und mit Besen,

heute hab ich dafür keine Zeit,

denn ich bin für Euch da, ihr lieben Leut!

Ich begrüß Euch alle hier im Saal,

ich hoff der Fasching ist Euch nicht egal,

macht fröhlich mit und denkt daran,

dass Alkohol nur schaden kann!

Ich wünsch Euch jetzt ein paar schöne Stunden,

und dank Euch, dass ihr Zeit gefunden,

ihr dürft jetzt Tanzen und auch singen,

dann wird der Nachmittag gelingen!

Reden ist Gold, Schweigen ist Silber: Georg Schrenk bei seiner Büttenrede.

Die Hofnarren der Dillinger Finken beim Einmarsch.

Die kleine Garde der Dillinger Finken.

Faschingsgrüße vom Prinzenpaar.

Alors on dance!

Einen Faschingsorden für verdiente Helfer unseres Vereins: Cornelia Kügel-Merkel...

Einen Faschingsorden für verdiente Helfer unseres Vereins: ...Kai Jähnig...

Einen Faschingsorden für verdiente Helfer unseres Vereins: ...Schatzmeister Uli Pooch...

Einen Faschingsorden für verdiente Helfer unseres Vereins: ...und Pfarrerin Sabine Verron-Kleiner.

Doch auch der kleine Hofstaat der Finken kommt nicht zu kurz: Ein Geschenk vom Clown!

Nächster Programmpunkt: Knut der Zau-BÄR-er.

Knut der Zau-BÄR-er mit "Assistent" Schafiullah Dawudzay. O-Ton: "Sie haben heute nicht Geburtstag? Dann ist das der falsche Hut für Sie!

Jawohl: Ein Kochlöffel als Zauberstab!

Zaubern will gelernt sein!

Vorsicht, dieses Experiment wird gefährlich! :-)

Und zum Abschluss: Kinderschminken.

Impressionen vom vierten Sprachtreff

Der adventliche Schmuck in den Straßen zeigt es eindeutig: Weihnachten ist nahe. Weihnachten, die Zeit der Plätzchen, der Lebkuchen, des Adventskranzes und, nach langem Warten, dann auch endlich die Zeit der Geschenke. So viele wunderschöne deutsche Adventsbräuche gibt es, dass diejenigen, die hier herkommen, sicherlich staunen müssen.

Gestaunt haben sie tatsächlich beim vierten Sprachtreff der Unterstützergruppe Asyl/Migration im Dillinger Chil!. Eine ansehnliche Schar von Flüchtlingen fand sich ein, um zum ersten Mal keine Speisen und Gebräuche aus einem ihrer Herkunftsländer zu genießen, sondern aus ihrem neuen Heimatland: Deutschland. Und was war da alles geboten: Uli Pooch, vielen bekannt aus den Vorlesestunden in der Bücherei St. Ulrich, erzählte den Kindern und Erwachsenen die Geschichte von den vier Lichtern des Hirten Simon. An der Gitarre begleitete ihn Diakon Xaver Käser. Seine Weihnachts- und Adventslieder zum Mitsingen fanden großen Anklang, doch der Höhepunkt war zweifellos der Zweigesang von Xaver Käser und Paul Weishaupt vorgetragen. Auch Uli Pooch sorgte für einen besonderen Moment. Gemeinsam mit Flüchtlingen seines Deutschunterrichts trug er die Geschichte vom "Schneesee" vor. Mit Gesten untermalt sorgte sie bei den Zuhörern für große Erheiterung. Es war eine Freude, die Flüchtlingskinder und die deutschen Kinder beim Spielen und Basteln von Weihnachtssternen zu beobachten. Hoffnungsvolle Zeichen, die auch zeigen, dass so die Weihnachtsbotschaft vorgelebt werden kann.

Wir danken Rebekka Jähnig, die mit ihrem Team diese Veranstaltung mit viel Liebe organisiert hat, und dem Team vom Chili für die nette Bewirtung und die große Gastfreundschaft.

Vor kurzem machte es wieder die Runde: nach dem Abzug der internationalen ISAF-Kräfte werden die radikalislamischen Taliban wieder stärker in Afghanistan. Menschen werden verfolgt, fliehen vor einem scheinbar nie enden wollenden Bürgerkrieg. Die Erntezahlen für Opium steigen wieder. Das macht deutlich: Afghanistan ist bei weitem kein „sicheres Herkunftsland“. Aber was ist Afghanistan noch, neben nicht abreißen wollenden Berichten über Krieg und Zerstörung?

Gelegenheit zur Information aus nächster Nähe bestand mal wieder bei unserem Integrativen Sprachtreff. Unser 1. Vorstand und Koordinator Georg Schrenk konnte am ein 25. Oktober 2016 volles Haus in der Kulturkneipe chil! begrüßen. Neben den Flüchtlingen aus Afghanistan waren auch weitere Asylbewerber aus Eritrea, Syrien und dem Nachbarstaat Pakistan gekommen sowie viele ehrenamtliche Helfer aus Dillingen und dem Landkreis. Es war eine Freude, das fröhliche Lachen der Kinder zu hören und sie beim Spielen zu beobachten. Die schulpflichtigen Kinder sprechen schon gut Deutsch, die Erwachsenen nehmen mit großem Fleiß an der Sprachausbildung teil. Genauso war es eine Freude, die hervorragenden Speisen zu probieren, welche die Flüchtlinge aus ihrer Heimat zubereitet hatten. Alle erlebten so eine Veranstaltung mit vielen Gesprächen und gegenseitigem Meinungsaustausch, der so nicht selbstverständlich ist. Wir danken den Menschen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben: den afghanischen Flüchtlingen für die die köstlichen Speisen sowie vor allem dem Team um unsere Schriftführerin Rebekka Jähnig, das die Sprachtreffs vorbereitet. Bis zum nächsten Mal!

Es war eine bunte Gesellschaft, die sich zum 2. Sprachtreff in Dillingens Kulturkneipe Chili zusammenfand und vom stellvertretenden Koordinator Peter Schromm begrüßt wurde. Syrier, Eritreer, Afghanen, Flüchtlinge aus anderen Staaten und Deutsche fanden sich und tauschten sich aus – auf Deutsch, versteht sich. Im Mittelpunkt stand dabei Syrien. Ashraf Rahhal, 19-jähriger Schüler der Montessori-Fachoberschule Wertingen, stellte sein Heimatland souverän in deutscher Sprache vor. Syrien, ein Land, in dem unterschiedlichste Religionen einst friedlich zusammenlebten. Syrien, ein Land, das heute unter den Augen der Weltgemeinschaft im nicht enden wollenden Bürgerkrieg versinkt. Die Trümmerlandschaften des zerstörten Aleppo, Städte, aus denen viele der hier lebenden Flüchtlinge kommen, beeindruckten die anwesenden Zuhörer tief.

Im Anschluss gab es syrische Speisen, von den Flüchtlingsfamilien liebevoll zubereitet. Ein reichhaltiges Buffet erfreute die über 180 Teilnehmer, die auch dadurch eine neue Seite Syriens kennenlernen durften. Während Flüchtlinge und Einheimische sich austauschten, spielten 30 Kinder aus mehr als fünf verschiedenen Nationen friedlich miteinander. Wer dazu noch einen Beweis brauchte, hier war er: Freundschaft ist eine Sprache, die alle Menschen verstehen.

Trotz des großen Erfolges äußerten Angehörige der Unterstützergruppe Asyl/Migration Dillingen/Donau, so auch deren Koordinator Georg Schrenk, Kritik. Obwohl die Veranstaltung im Voraus mehrfach angekündigt wurde, musste er mit Bedauern feststellen, dass keinerlei Vertreter aus Politik und Medien anwesend waren. Beim Sprachcafé, so Schrenk, hätten sie hautnah erfahren können, wie Integration funktioniert.

Ein besonderes Dankeschön geht an das Team der Kulturkneipe „Chili“ sowie an die zahlreichen Helfer. Aufgrund des Ramadan findet im Juni kein Sprachtreff statt. Die Unterstützergruppe plant vor den Ferien noch ein Fest der Kulturen durchzuführen. Der nächste Sprachtreff wird voraussichtlich am 20.09.2016 stattfinden.

Deutsch lernen ist das A und O für eine gelungene Integration. Das ist eine Binsenweisheit, aber dass Integration auch andersrum funktioniert, ist wohl nicht allzuweit bekannt.

Beispiel Eritrea. Hand ans Herz: was wissen Sie über dieses Land, deren Militärdiktatur seine eigene Bevölkerung knechtet? Die Besucher unseres ersten Sprachtreffs antworten auf diese Frage nun: "Sehr viel!" Über 150 Flüchtlinge und Bürger waren unserer Einladung ins Dillinger Chil! gefolgt. Verständigungssprache war natürlich Deutsch, aber im thematischen Mittelpunkt stand eben: genau, Eritrea. Aber nicht als bürokratische Zahl in der Statistik. Sondern lebendig, aus erster Hand und damit auch durch den Magen. Von der eritreeischen Kaffeebar bis zu selbst gemachten eritreeischen Köstlichkeiten einiger Flüchtlinge, so kann kultureller Austausch gelingen. Eine Veranstaltung, die eindeutig alle Erwartungen übertraf.
Sie wollen beim nächsten Mal auch dabei sein? Dann sind Sie am 31. Mai 2016 um 16:30 Uhr im Chil! wieder genau richtig. Im Zentrum steht dann Syrien - ein Land, das beinahe täglich in den Nachrichten steht, uns aber doch so unbekannt ist.

Danke an das Organisationsteam mit Rebekka Jähnig, Cornelia Kügel-Merkel, Sabine Verron Kleiner und Peter Schromm sowie die Eritreer, die durch die tollen Snack und Fingerfood sowie den landestypischen Kaffee uns ein Stück ihrer Heimat nähergebracht haben.

Childrens welcome: auch für eine Kinderbetreuung war beim Sprachtreff gesorgt

Es geht los: Einladung zum Sprachtreff

Herzliche Einladung zum Sprachtreff im Chil!. Unter dem Motto "Wir sprechen die Sprache der Freundschaft" findet am Dienstag, 26.04.2016 um 16:30 Uhr der erste Sprachtreff in der Kulturkneipe Chil! ( Georg-Schmid-Ring 1) in Dillingen statt. Dort treffen sich Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge aus verschiedenen Herkunftsländern gemeinsam mit Menschen aus dem Landkreis Dillingen. Der Sprachtreff soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs auf deutsch werden. Bei jedem Treffen wird ein Herkunftsland vorgestellt und die Kultur des jeweiligen Landes repräsentiert, dazu werden auch landestypische Speisen angeboten. Am 26.04. wird Eritrea im Vordergrund stehen. Im Nebenraum gibt es ein kleines Programm für die Kinder, bei dem gemeinsam gespielt und auch gesungen werden kann. Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Die offizielle Einladung finden Sie hier.

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