Am 28. Januar 2017 trafen sich die 80 Vertreter aus 53 Helferkreisen aus Oberbayern zum "3. Asylgipfel" in Tutzingen. Sie beschlossen dabei die "Tutzinger Resolution" zur Bayerischen Asylpolitik, welche ein sehr großes Medienecho hervorgerufen hat und mittlerweile von 30 weiteren Helferkreisen aus ganz Bayern unterstützt wird.

Am 3. Februar hat der Vorstand beschlossen, die Resolution im Interesse einer menschlichen Asylpolitik ebenfalls zu unterstützen. Wir erklären uns hiermit solidarisch mit den Zielen der "Tutzinger Resolution" und fordern die Bayerische Staatsregierung auf, entsprechend zu handeln. Wir veröffentlichen an dieser Stelle die drei Kernforderungen aus der Resolution:

1. Kein Arbeitsverbot für Asylbewerber

Dass die Arbeitserlaubnis an der Anerkennungsquote festgemacht wird (=bayerischer Sonderweg), ist völlig inakzeptabel. Anerkennungsquoten sind gegen das Menschenrecht eines jeden Einzelnen

gerichtet. Im Asylrecht gilt immer der Einzelfall. Auch abgelehnten Asylbewerber soll die bestehende Arbeitserlaubnis nicht entzogen werden.

2. Keine Restriktionen bei Bildungsangeboten und Ausbildung

3. KEINE ABSCHIEBUNG in der gegenwärtigen Situation nach Afghanistan.

Afghanistan ist nicht sicher, das bestätigt auch der neueste UNHCR-Bericht!

Die volle Resolution im Wortlaut finden Sie hier: https://asyl.ruhr/bayern/pdf/Tutzinger-Resolution-2017.pdf. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.asyl.bayern/.

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